Die Kalifornier von CineSamples haben sich zuerst durch kleine virtuelle Sample-Instrumente wie Drums of War, dann zunehmend durch größere Projekte wie CineBrass einen Namen in der Musik- und Musiksoftware-Szene gemacht. Statt dem Komponisten nur virtuelle Instrumente in die Hand zu geben, bieten sie nun auch einen “leibhaftigen” Service an.
CineSamples hat “Hollywood Scoring” vorgestellt – die Möglichkeit, eigene Werke von Orchestern aller Größen einspielen zu lassen. Eine MP3- und eine MIDI-Datei genügen den Spezialisten von Hollywood Scoring, um zuerst die Partitur zu erstellen, dann Musiker zu buchen und schließlich in einer von drei Hollywoodhallen aufzunehmen: Die Sony Scoring Stage, in der unter anderem John Williams seine berühmte Filmmusik aufzeichnen lässt, die Recording-Halle von FOX und die von Warner Bros. Hollywood Scoring kümmert sich um sämtliche Arbeiten, die anfallen, um aus einem digitalen Musikstück ein “echtes” zu machen. Der Komponist muss sich weder mit dem Buchen von Musikern und Hallen noch mit dem Equipment und dem Mixing beschäftigen: All diese Schritte übernimmt Hollywood Scoring. Es ist anzunehmen, dass diese Dienstleistung einen stolzen Preis hat. Dazu schweigt der Anbieter sich öffentlich allerdings aus. Details zum Preis ließ sich auch Noah Gladstone, der Manager und Kontaktmann des Unternehmens, auch im Interview mit ReleaseTime nicht entlocken – dazu hängen die Kosten viel zu sehr von Größe und Umfang des Projektes ab. Zu anderen Aspekten hat Noah sich aber als sehr kontaktfreudig erwiesen.






