In den vergangenen drei Jahren hat das 2007 gegründete Unternehmen bereits ein umfangreiches Sortiment von Sound-Libraries auf den Markt gebracht. Neben diversen Schlagzeugpaketen und Geräuscheffekten sind hier auch mit einer Harfe, einem Symphonieorchester und Holzbläsern klassische Instrumente vertreten. Cinesamples hat sich auf die Fahne geschrieben, einfach zu bedienende Software in professioneller Qualität und dennoch zu einem günstigen Kurs zu produzieren. Wir werden sehen, ob dies bei Voxos geglückt ist. Voxos ergänzt die Reihe symphonisch-klassischer Libraries mit einem Chor, der zeitgemäß auch Phrasen auf der Basis einer Auswahl von Silben reproduzieren kann.

Installation und Autorisierung
Wie alle anderen großen Libraries von Cinesamples, benutzt auch Voxos die Kontakt-Engine. Bei der Installation kopiert man folglich einfach die Library auf einen beliebigen Platz im Festplattenarsenal, startet das NI-Servce-Center und gibt dort die Seriennummer ein. Voxos läuft sowohl auf dem kostenlosen und im Lieferumfang enthaltenen Kontakt-Player als auch mit der Vollversion.
Überblick
Voxos teilt sich in vier Abteilungen: Den Phrase Builder, die einzelnen Chor-Sektionen mit Legato (Sopran, Alt, Tenor, Bass, Boys), Solisten (Sopran, Alt, Boys) und Ensemble-Effekte.
Voxos wurde in passendem Ambiente, nämlich der Bastyr Chapl mit mehreren Mikrofonpositionen in 24bit/48kHz-Qualität aufgenommen. Die Kapelle wurde 1958 auf dem Gelände der Bastyr Universität in Seattle, Washington unter besonderer Berücksichtigung der Akustik erbaut. Sie wird heute gerne für Aufnahmen klassischer Musik gebucht.
Mehr als 35.000 Samples erreichen eine unkomprimierte Größe von 35 GB. Verlustfrei komprimiert liegt der Bedarf an Festplattenspeicher bei etwa 19 GB. Allein die Samples für den Phrase-Builder summieren sich auf die stattliche Anzahl von 16.000, unter anderem bedingt durch 30 Silben mal 5 Mikrofonpositionen mal 2 Artikulationen mal 2 Vokalistengruppen. Eine Besonderheit sind die Legato-Sections, die auf echte Legato-Samples zurückgreifen. Bei so viel Material wird es nicht verwundern, dass man diesem Prozess …

… schon einmal eine Weile zuschaut (zum Kaffeekochen reicht es aber nicht), bevor dieses Fenster auftaucht:

