Das Angebot an sample-basierten Software-Orchestern ist riesig. Im günstigen Einsteigersegment tummeln sich das Personal Orchestra von Gary Garritan und Miroslav Philharmonic. Das High-End-Segment wird von Vienna Symphonic Libraries dominiert. Ganze Orchester in der mittleren Preiskategorie sind jedoch dünn gesät. Genau dort findet man East West Quantum Leap mit dem schon 2005 veröffentlichten, aber immer noch zeitgemäßen Symphonic Orchestra in vier Ausführungen für jeden Geldbeutel: Silver, Gold, Platinum und Platinum Plus.
Die Entwickler haben ihr Produkt, das zuvor mit Native Instruments’ Kontakt-Player ausgeliefert wurde, in den letzten Jahren auf eine eigene Engine angepasst: Alle EWQL-Produkte nutzen die Play-Plattform. Um den Engine-Wechsel gebührend zu feiern, ist die Gold-Version von Symphonic Orchestra mittlerweile mit allen Instrumenten und Artikulationen ausgestattet. Ein Upgrade auf Platinum bringt zwei neue Mikrofon-Positionen (die auch einzeln gekauft werden können) und 24-bit-Samples; mit Platinum Plus hat man die Wahl zwischen 16 und 24 Bit.
Installation
Symphonic Orchestra Gold wird auf fünf DVDs geliefert, die in einem riesigen, farbig bedruckten Karton stecken. Auf der ersten DVD befinden sich sowohl das Installationsprogramm für die Silver- als auch für die Gold-Version. Nur Gold-Besitzer müssen/dürfen nach der zweiten DVD weitermachen. Die Installation verläuft einfach und nachvollziehbar: Standalone, VST, RTAS und (auf dem Mac) Audio Units können einzeln ausgewählt und dem jeweiligen Pfad zugewiesen werden. Auch das Authorization Tool zur Aktivierung kann seperat installiert werden. Der Installer sagt an, wann er die nächste DVD benötigt.
Seit kurzem bietet East West auch das Terapack an. Dabei handelt es sich um eine interne SATA-Festplatte, auf der nahezu alle Libraries (ohne Ministry of Rock 2, das nach dem Terapack erschienen ist) schon installiert sind – inklusive 10-Tage-Testlizenzen. Man braucht also nach dem Testen nur noch die Lizenzen und spart sich das DVD-Wechseln bei der Installation. Auf dem Terapack ist speicherplatzbedingt allerdings nur die Platinum-Version vorhanden; für Gold-Käufer ist diese Option also uninteressant.
Das umfangreiche Handbuch (Pflichtlektüre!) ist lediglich als PDF-Datei auf der ersten DVD zu finden.
Authorisation
Die Aktivierung auf dem erforderlichen iLok ist auf den ersten Blick etwas verwirrend. Man benötigt (natürlich) ein iLok-Konto und ein Konto bei East West. Im Authorization-Tool soll man nun die Zugangsdaten zum EW-Konto eingeben, was aber nicht sofort ersichtlich ist. Für Ungeübte, die versuchen, hier schon ihr iLok-Konto anzugeben, wird es zur Geduldsprobe, bis man weiß, welche Daten das Tool nun will.
Für die Gold-Version muss zuerst der Silver-Code und dann der Gold-Code eingegeben werden. Ein Hinweis darauf befindet sich gut sichtbar auf dem DVD-Case.
Übersicht
Symphonic Orchestra bietet ein vollständiges Orchester. Die Instrumente wurden als Solo-Versionen und in verschiedenen Ensembles aufgenommen. Im Streicherverzeichnis findet man:
- 18 Violinen
- 11 Violinen
- 4 Violinen
- Solo-Violine
- 10 Violas
- 10 Cellos
- 3 Cellos
- Solo Cello
- 9 Kontrabässe
- Solo-Kontrabass
- Harfe
- Cembalo
- großes Streicher-Orchester
Die Holzbläser beinhalten:
- 3 Flöten
- Solo-Flöte
- Solo-Altflöte
- 3 Klarinetten
- Solo-Klarinette
- Solo-Bassklarinette
- 3 Oboen
- Solo-Oboe
- Solo-Piccoloflöte
- Solo-Fagott
- Solo-Kontrafagott
- zwei verschiedene englische Hörner als Solo-Version
Die Blechbläser:
- 4 Trompeten
- 2 Trompeten
- zwei verschiedene Solo-Trompeten
- Solo-Piccolotrompete
- 4 Posaunen
- Solo-Posaune
- 6 Hörner
- Solo-Horn
- 3 Wagner-Tuben
- Solo-Tuba
Darüber hinaus enthält Symphonic Orchestra noch ein Percussion-Verzeichnis mit einer wahren Fülle von Trommeln, Holzpercussion, Metallpercussion, Becken und Gongs, die hier den Rahmen sprengen würden.
Jedes Instrument und jedes Ensemble wurde in drei Mikrofonpositionen aufgenommen: Close, Stage und Surround/Hall. In der Gold-Version ist nur die Stage-Position vorhanden, die für den Anfang völlig ausreicht. Close und Surround lassen sich entweder einzeln dazukaufen oder mit einem Update auf Platinum oder Platinum Plus erstehen.
Interface

Auf dem Interface von Play findet man sich schnell zurecht. Die Instrumenteinstellungen wie Midi-Channel, Transposition und Minimum- bzw. Maximumeinstellungen für die Anschlagsstärke sind so sinnvoll platziert wie die Artikulationsliste in der Mitte, der Mikrofonmixer und die Reverb-Einheit.
Mit der integrierten Hüllkurve lassen sich die Samples den nötigen Feinschliff verpassen und die “Stereo Double”-Funktion regelt den zeitlichen Abstand zwischen linkem und rechtem Stereo-Kanal, um dem Sound bei Bedarf mehr Fülle zu verleihen.
Mit einem Klick auf den entsprechenden Knopf findet man sich im Browser wieder:

Alle installierten Play-Libraries lassen sich links unten anwählen. Bei Bedarf kann man auch manuell die Laufwerke des Systems durchsuchen. Sämtliche Instrumente sind in größtenteils nachvollziehbare Untergruppen zusammengefasst – man wundert sich höchstens, was der Konzertflügel im “Holzpercussion”-Verzeichnis zu suchen hat.
Innerhalb jedes Instruments findet man nun noch die Unterteilung in “Long”, “Short”, “Effects”, “ModXfd” und “Keyswitch”.
Seit dem Update der Play-Engine auf Version 2.0 werden im Browser-Fenster alle geöffneten Instrumente und deren MIDI-Kanäle angezeigt und können dort anderen Kanälen zugewiesen werden. Zuvor musste man noch jedes Instrument einzeln aufrufen, um solche Einstellungen zu ändern.
Soundqualität, Artikulationen und Spielbarkeit
Wie klingt Symphonic Orchestra denn jetzt? Soviel sei verraten: Für den vergleichsweise günstigen Preis sehr gut. Jedes Instrument lässt sich in zahlreichen Artikulationen spielen, die entweder einzeln geladen oder per Keyswitch umgeschaltet werden können. Play zeigt dabei die verfügbaren Keyboard-Tasten auf der Bildschirm-Klaviatur in einem hellen Blau an, der gerade aktive Keyswitch ist Dank der dunkelblauen Färbung gut zu erkennen. Für die Keyswitch-Programme ist ein 88-Tasten-Keyboard Pflicht, um die Umschalttasten gut erreichen zu können.
Zieht man die Streicher als Beispiel heran, wird klar, wie zahlreich die spielbaren Artikulationen sind. Hier ein Beispiel, das den Unterschied zwischen “Sustain, Legato”, “Butter Legato” und “Lyrical Legato” verdeutlicht:
Wer das beste Ergebnis erzielen möchte, mischt verschiedene Artikulationen. So eignet sich Lyrical Legato bestens für den Anfang einer Passage, die mit dem Butter Legato fortgeführt wird. Besonders emotionale Soli profitieren von einer Mischung aus Lyrical Legato und den “Emotional”-Patches im Crossfade-Verzeichnis.
Allgemein sind die True-Legato-Artikulationen, in Kleinstarbeit zusammengeschnitten aus Legato-Passagen, gut spielbar und liefern nach etwas Programmierung der Anschlagsstärke und mit Lautstärke-Automationen ein überzeugendes Ergebnis. Die Spielweisen, die nicht mit Legato aufgenommen wurden, können mit dem sogenannten Legato-Performance-Button ein wenig angepasst werden. Das schaltet allerdings den integrierten (und sehr guten) Faltungshall aus und sorgt für teils seltsame, gar nicht legato-hafte Ergebnisse. Ähnliches gilt für den Portamento-Button. Teilweise hört man den Unterschied zwischen Portamento und non-Portamento überhaupt nicht, in anderen Fällen klingt das Ergebnis eher merkwürdig.
Nebengeräusche halten sich bei sämtlichen Instrumenten sehr in Grenzen. Auf jeden Fall sollte man jederzeit auf dem neusten Stand sein: Auf Sounds Online finden sich Instrument-Updates, die Samples ersetzen und Fehler korrigieren. In der momentanen Version sind die Samples nicht absolut fehlerlos, aber durchweg zu gebrauchen. Grobe Schnitzer wie falsche Tonhöhen oder extrem laute Nebengeräusche gibt es nicht mehr.
In den “Effects”-Verzeichnissen der Instrumente gibt es nicht nur Crescendo und verschiedene Triller (Halb- oder Ganzton), sondern auch unübliche Effekte wie Violin Scratches, Pandereki und Clusters:
Neben den Legato-Artikulationen und den vielen Varianten bietet Symphonic Orchestra auch “ModXfd”-Patches. Dabei handelt es sich um Crossfade-Patches, die mit dem ModWheel gesteuert werden können, um so von leise zu laut oder von einfachem Vibrato zu Tremolo zu faden. Damit lassen sich realistischere Ergebnisse erzielen, als wenn man nur die Lautstärke-Automation für Fades einsetzt.
Die Spielbarkeit und Qualität der Instrumente kann man durchweg als gut bezeichnen. Jede Note jedes Instruments wurde mit mehreren Anschlagsstärken aufgenommen, was der Dynamik sehr zugute kommt. Die Samples wurden mit viel Liebe zum Detail aufgenommen und es fehlt nichts, das unverzichtbar wäre. Lediglich bei den kurzen Artikulationen hätte ich mir mehr Vielfalt erwünscht: Zwar sind die gebräuchlichsten Spielweisen als “Round Robin”-Patch anwählbar, das jeder Note nicht nur ein Sample zuweist, sondern gleich mehrere, um einen “Maschinengewehr-Effekt” zu vermeiden. Allerdings vermisst man diesen Detailreichtum bei anderen Artikulationen dann doch. So gibt es bei den Violinen zwar ein Staccato-Patch mit gleich sechs Samples pro Note, bei den verschiedenen Marcato-Ausführungen muss man allerdings mit einem einzigen Sample auskommen.
Um dem vorzubeugen, gäbe es theoretisch den “Repetition”-Button, der hintereinander gespielte gleiche Noten so verändern soll, dass sie nicht vollkommen identisch klingen. Die Ergebnisse überzeugen mich jedoch nicht.
Während man darüber streiten kann, ob die Surround-Mikrofonposition so viel besser als der Faltungshall ist und einen Kauf rechtfertigt, empfehle ich über den Kauf der Close-Mics nachzudenken. Staccato-Passagen erhalten so den nötigen Biss und Soli werden im Mix hervorgehoben. Hier ein Vergleich zwischen einer Version nur mit Stage-Mics …
… und einer, die mit den Close-Mics verfeinert wurde:
Abschließend
Nach kurzer Einarbeitungszeit und mit der entsprechenden Programmierung lassen sich dem Symphonic Orchestra Rhythmen und Melodien entlocken, die man von einem Instrument dieser Preisklasse nicht unbedingt erwarten würde. Es macht Spaß, sich von den zahlreichen Instrumenten inspirieren zu lassen.
Lobend zu erwähnen ist: Der Support rechtfertigt den Kaufpreis umso mehr. Eine defekte DVD wird flink ausgetauscht, das User-Forum ist belebt und hilfsbereit und Support-Tickets werden schnell bearbeitet.
Das gefällt mir nicht
Einigen Artikulationen fehlt es an “Round Robin”-Patches. Die Performance-Buttons “Legato”, “Portamento” und “Repetition” waren zweifellos gut gemeint, funktionieren aber nicht so, wie sie sollen.
Das gefällt mir
Die Auswahl an Instrumenten und Spielweisen ist gigantisch und die Qualität ist überragend. Man spürt in jedem Ton, dass man sich bei EWQL Mühe gegeben hat. Symphonic Orchestra ist auf Filmmusik ausgelegt. Für realistische klassische Stücke eignet es sich weniger.
Minimale Systemvoraussetzungen Mac OS X
- G5 mit 1,6 GHz.
- 2 GB RAM
- Mac OS 10.4 oder neuer
Minimale Systemvoraussetzungen Windows
- Pentium 4 3,0 GHz.
- 2 GB RAM
- Windows XP SP2 oder Vista
- Soundkarte mit ASIO-Unterstützung
Preis
- 335 Euro
Vertrieb
Hersteller


26. März 2011 um 06:00 Uhr
Hi,
ich brauche hier dringend Hilfe. Ich habe mir jetzt CCC von East West gekauft. Ministry of rock habe ich schon registriert, alles läuft. Bei CCC geht aber gar nichts mehr. Authorization wizard startet plöztlich nicht und die Engines melden nur
Play could not verify the license key for the selected instrument. Please confirm that your iLok key is plugged in and contains a valid license for the instrument.
voicesofpassion 23 Apr 2007 1177358070851.key
Visit http://www.soundsonline.com/support for assistance.
Die ilok-Webseite funktioniert auch nicht, dort kommt dann diese Meldung#
The Active-X component that talks to your iLok was not initialized.
If your ilok.com client software was installed before June 4th, 2008, you need to update your client software by visiting this page to download a software update.
If you have updated your software, but there is currently a security warning at the top of your browser window from Internet Explorer that you need to click on the warning and let the Active-X component load. After clearing the warning, Try your ilok.com operation again.
Somit kann ich zwar alles installieren, aber nicht registrieren und somit nicht abspielen. Ich hoffe, dass Du mir helfen kannst:-)
EastWest haben mich echt enttäuscht – ein Schutz für die Katz, ich habe alles legal gekauft und die hindern mich daran, es zu benutzen. Danke
30. März 2011 um 14:46 Uhr
Hallöchen Petr,
das klingt nach Fehler 60: “Der Fehler sitzt 60 cm vor dem Monitor”
Nicht böse nehmen, nur ein Witzchen zum Einstieg.
Zur iLok-Seite: Es gibt dort zwei Treiber – einmal den Treiber, mit dem nur bereits registrierte Software betrieben werden kann und einmal den, mit dem man auch neue registrieren kann. Schau erstmal, ob du den richtigen Treiber hast!
Wenn du den hast: Der Authorization Wizard startet nicht mehr? Neuen Auth Wizard von der Seite (soundsonline-europe.com) holen. Der wurde vor kurzem geupdated – kann sein, dass auf der CCC-Festplatte gar nicht der neuste ist!
Lad dir den Wizard runter und versuche, ihn zu starten. Sollte das nicht gehen: Kompatibilitätsmodi durchprobieren (Rechtsklick auf den Wizard, Reiter “Kompatibilität”, Häkchen setzen und in der Liste auswählen). Geht’s immer noch nicht: Datenausführungsverhinderung für das Programm ausschalten (Systemsteuerung -> System -> Erweiterte Systemeinstellungen -> Erweitert -> Unter “Leistung” auf “Einstellungen” -> “Datenausführungsverhinderung” -> untere der beiden Optionen wählen -> Hinzufügen -> Den Wizard auswählen) und/oder die Benutzerkontensteuerung ausschalten (Systemsteuerung -> Benutzerkonten; irgendwo da, wirst du finden).
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind nicht die Keys ungültig (in diesem Falle EastWest anschreiben), sondern das Programm funktioniert nicht – probier die Optionen oben mal durch.
Wenn’s nicht klappt: soundsonline-forums.com ; das offizielle Forum. Anmelden, um Rat fragen – oder ein Ticket über soundsonline-europe.com -> Support schreiben.
Viel Erfolg!
27. Juni 2011 um 22:58 Uhr
Ich bin am ernsthaften überlegen ob ich mir die ewqlso gold version holen soll aber ich hab mir schon einiges angehört un muss sagen, dass es generell sehr gut klingt, bis auf einige “short”artikulationen. Ich möchte einfach “fette” Filmmusik machen und da gehören für mich diese kurzen schneidenden Artikulationen schon dazu, die jedoch wie in dem obigen Beispiel nur mit zusätzlichen close mics gut klingen. Ausserdem kann ich mir das garnicht vorstellen dass es gut klingen soll ohne ROUND ROBIN.. Ich komme als Einsteiger von Komplete 7 Elements und will mir eine richtige Orchester Library holen. Ich hab mir schon einiges Angeschaut. Von East west bis Vienna oder Audiobro. Ich habe nur ca. 200-300 € zur verfügung. Hast du Vorschläge? Weil ich möchte nicht von ewqlso enttäuscht werden.
27. Juni 2011 um 23:07 Uhr
Hallo parademic,
mit 200-300€ wird’s schon ziemlich knapp. Generell kann ich sagen: Die Short-Artikulationen der Gold-Version klingen schon ziemlich gut. Für die “wichtigen” Shorts sind Round Robin-Samples dabei, nur bei einigen anderen fehlen die RRs. Ein Beispiel wäre hier das Violins Marcato. In der Praxis wirst du aber eher selten mehrere Marcatos hintereinander abfeuern – eher mit den Marcatos akzentuieren und zwischendurch Spiccati laufen lassen. Das geht also vollkommen in Ordnung.
Ich kann dir nur raten, zu sparen, bis du genug Geld für die Gold-Version plus Close-Mics hast. Das ist einfach ein Riesenunterschied und für den Preis echt unschlagbar.
27. Juni 2011 um 23:45 Uhr
Danke ich verlasse mich auf die Education Version, die ja 50% günstiger ist und werde mir im Laufe der Zeit die Close Mics kaufen. Danke für deinen Rat
21. Oktober 2011 um 11:18 Uhr
Wenn ich mir die Education Version von Platinum kaufe, besteht dann für mich später die Möglichkeit ein “Lizenz-Upgrade” zu machen. Denn mit einer Edu-Lizenz darf man ja kein Geld verdienen. Aber falls sich mir nach dem Studium eine Möglichkeit bietet ein wenig Geld mit dem Produzieren kleiner Soundtracks zu machen, bräuchte ich die Möglichkeit meine Edu-Lizenz gegen einen entsprechenden Betrag auf Voll-Lizenz umzustellen ohne das Produkt nocheinmal komplett neu (also für 800€) kaufen zu müssen. Weiß darüber jemand Bescheid?
21. Oktober 2011 um 15:27 Uhr
Hallo Siren-isle,
soweit ich weiß, gibt es bei EastWest keine “von Edu auf Normal”-Upgrades – du müsstest dann also die gesamte Lizenz noch einmal kaufen.
Du könntest allerdings ein bisschen was anderes machen: Wenn du die Platinum-Version (nicht Platinum Plus) als EDU kaufst, kostet dich das 400 €. Dann könntest du, wenn du eine Volllizenz haben willst, ein Upgrade von Platinum auf Platinum Plus kaufen, das dich nur 133 € kostet. Wenn ich richtig liege, hast du dann durch das Upgrade eine “richtige” Platinum Plus-Lizenz.
Ich frage aber vorsichtshalber mal meinen EastWest-Kontakt danach und melde mich, wenn ich eine Antwort kriege, per Mail.
27. Oktober 2011 um 11:46 Uhr
Danke für die schnelle Antwort. Die Variante klingt super und wenn das so möglich wäre, würde ich auch davon Gebrauch machen wollen. Wäre schön, wenn Du diesbezüglich nochmal nachhaken könntest bei deinem Kollegen.
Danke
9. November 2011 um 02:59 Uhr
Siren-isle,
ich hoffe, du liest die Antwort noch, hat etwas länger gedauert. Die offizielle Antwort: Ein Upgrade von einer “kleineren” Orchestra-Version (EDU) auf eine größere Version (bsp. Platinum EDU auf Platinum Plus) würde die Lizenz kommerziell nutzbar machen!
27. Oktober 2011 um 14:06 Uhr
Ich habe beim Rechnungssupport schonmal nachgehakt, aber da ignoriert man mich wie üblich
Ich frage heute nochmal bei meinem offiziellen Ansprechpartner, der mich dann vermutlich auch wieder an den Sales Manager verweist; aber ich tu’ mein bestes!
12. Dezember 2011 um 10:08 Uhr
Hallo Dominik, ich benötige nur Samples für Concert Band. Bekommt man also bei eastwest die woodwinds- und brass-sections einzeln? Ich benutze Finale 2011 – bald 2012, da sind die GPO Soungs mitgeliefert, aber die Bläserqulität ist bei weitem nicht so gut wie bei eastwest.
12. Dezember 2011 um 10:12 Uhr
Hallo Bernd,
die einzelnen Instrumentgruppen von Symphonic Orchestra gibt es leider nicht einzeln zu kaufen. Bei der neuen “Hollywood”-Serie ist das möglich, allerdings kostet da jede Gruppe einzeln schon so viel wie das gesamte Symphonic Orchestra-Paket.
Hollywood Brass ist schon veröffentlicht, da gibt es hier auch einen Test. Hollywood Woodwinds soll 2012 kommen, ich schätze so in vier Monaten.
Wenn du nicht solche detaillierte Samples brauchst, wie sie die Hollywood-Serie bietet, würde ich dir zu Symphonic Orchestra raten. Dann hast du zwar die Strings auch, kommst aber billiger weg, als wenn du Hollywood Brass kaufst und auch noch auf die Woodwinds warten musst.