Test: ProjectSAM True Strike 2

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Vor kurzem haben wir True Strike (I) getestet, hier folgt das zweite Kapitel der Serie von perkussivem Klangmaterial aus dem Hause ProjectSAM. Während der Vorgänger überwiegend Schlaginstrumente inszeniert, wie sie in einem symphonischen Orchester zu finden sind (man denke alleine an das über 2 GB große Pauken-Set), geht es bei True Strike 2 um World-Percussion, Effects-Percussion, Melodic Percussion (darunter ein präpariertes Klavier und ein Cimbalon) und “Dystopia”, eine Sammlung für düstere oder bedeutungsschwere Momente.

ProjectSAM True Strike 2

Die Installation, der Aufbau der Library und die Funktionen des Interfaces sind bei True Strike 2 mit denen des Vorgängers nahezu identisch, weshalb es in diesem Test vor allem um das Angebot an Sounds, die Klangqualität und die Anwendungsmöglichkeiten geht. Details zur Installation, Autorisierung und den Player-Funktionen finden Sie im vorangegangenen Test. Übersichtshalber werden diese Themen hier nur kurz angerissen.

True Strike 2 benutzt den kostenlosen Kontakt Player 3.5 und läuft natürlich auch auf der kostenpflichtigen Vollversion des Samplers von Native-Instruments (Standalone, VST, AU und RTAS unter Pro-Tools 7/8). Die Autorisierung erfolgt über das NI-Service-Center einfach und problemlos.

Überblick

Das gesamte Programm von ProjectSAM richtet sich primär an Komponisten von Film- und TV-Musik, Videoclips, Games und Multimedia, was nicht bedeutet, dass man die Sounds nicht auch im weiten Feld der sogenannten U-Musik einsetzen kann. Zugeschnitten ist True Strike 2 jedoch auf die genannten Zielgruppen. Es geht also vordergründig darum, einen satten, cineastischen Klang zu präsentieren – dieses Markenzeichen der ProjectSAM-Produkte charakterisiert auch unseren Testkandidaten und bedeutet, dass man absolut trockene Samples nicht erwarten sollte.

Die Größe der Library beträgt 14 GB. Alle Samples wurden mit einer Sampling-Rate von 88,2 kHz und 24 Bit Auflösung aufgenommen. Wiedergegeben werden sie in 44,1 kHz und 24 Bit. Mit Ausnahme der Dystopia-Kollektion wurde mit zwei Mikrofonpositionen aufgenommen: “Close” (mit ca. 2 Metern Abstand zum Instrument) und “Ambient Mic” mit etwa 7 Metern Abstand. Für die beiden Mikrofonpositionen gibt es jeweils eigene Ordner.

ProjectSAM True Strike 2

Will man beide Positionen mischen, um einen volleren Klang zu erzeugen oder in einem Mehrkanal-Mix die hinteren Speaker mit der Ambient-Mikrofonierung zu versorgen, muss man zwei Patches laden. Ein Umschalter zwischen den Mikrofonpositionen (wie bei Symphobia 2) oder getrennte Regler innerhalb eines Patches wäre für manche Anwendung praktischer gewesen. Dem Höreindruck nach wurden einige Instrumente, vor allem kleine Percussion deutlich näher als im ausgewiesenen Zwei-Meter-Abstand abgenommen – was nur von Vorteil ist, da so der Raumanteil in den Samples dezent bleibt und eine flexible Verwendung eigener Hallsimulationen zulässt. Bei größeren Instrumenten erreicht der Klang hingegen durch den Raumanteil in der Close-Mikrofonierung ein Volumen und eine Kraft, die dem Gesamteindruck zugute kommt – beispielsweise bei den tiefen Trommeln der Taiko-Abteilung, bei der Djembe oder der Gran Casa.

Die Abteilungen für Effects-, Melodic- und World-Percussion finden sich in beiden übergeordneten Mikrofon-Ordnern und beinhalten denselben Umfang an Instrumenten.

ProjectSAM True Strike 2

Bei den Effects-Percussion …

ProjectSAM True Strike 2

… treffen wir zunächst auf einen alten Bekannten aus True Strike (1), die Gran Casa, zu deutsch “großes Haus” – gemeint ist aber eine große Trommel, die jeder Bassdrum Konkurrenz machen kann. Die Samples sind zum Vorgänger jedoch grundverschieden: Während es dort noch um Hits und Rolls ging, begegnet man in True Strike 2 selteneren Spielweisen, wie dem Reiben des Felles. Das Ergebnis ist ein Klang, der auch ein Nebelhorn doubeln könnte. Schläge auf den Rahmen der Gran Casa und Hits gibt es quasi im Beipack – schön für alle, die True Stike (1) nicht besitzen. Kontakt’s Mapping-Editor offenbart, dass die Klicks und Hits über ausreichende Velocity-Stufen verfügen:

ProjectSAM True Strike 2

Das Gran Casa Ensemble besteht aus zwei Spielern, die Sticks, Besen und ihre Hände einsetzen.

Die gestrichenen Becken eignen sich bestens für Szenen nervlicher Anspannung, weisen ein Crescendo auf und sind angenehm lang gehalten. Sie verfügen über ein wunderbares Ausschwingen und sind audiotechnisch absolut einwandfrei. Gratulation, denn – soweit in anderen Libreries überhaupt anzutreffen – begegnet man bei solchen Effektsounds nicht selten Unsauberkeiten. Die Resonanzen, das Schrille am Bogenstrich auf Blech ist nicht leicht in den Griff zu bekommen. Es kommt gern zu Übersteuerungen und in der Ausklingphase zur Offenbarung des Rauschpegels – nicht jedoch bei PojectSAM.

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Großes Haus mit Blechgeigern

Im Folgenden hören Sie eine Zusammenstellung der Tam Tam-Effects mit einer Auswahl von Samples aus dem Patch “Verschiedene Percussion 1″:

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Viele schöne, kleine Sounds zum Spannungsaufbau oder für kurze Akzente, wiederum erstklassig aufgenommen. Wie bereits erwähnt, klingen einige Samples so, als wären sie im Nahbereich unter zwei Metern Entfernung abgenommen worden – jeweils passend zum Sound. Zum Repertoire gehören auch Gegenstände jenseits der klassischen Definition eines Instruments, wie beispielsweise eine Zigarrenkiste.

Unter “Verschiedene Percussion 2″ findet man die Kleinsten der Klangerzeuger innerhalb dieser Library: Holzblöcke, Metallisches, kleine Trommeln verschiedenster Art, Glöckchen. Diese lassen sich gut zusammen mit den Effektsounds des präparierten Klaviers in Szene setzen, an dessen Saiten gezupft, gekratzt, gerieben und gegen dessen Korpus geschlagen wird.

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Piano mal ganz anders und in Begleitung von kleinen Percussion-Instrumenten

Wir sind inzwischen im Ordner “Melodic Percussion” angekommen.

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Hier gibt es auch einige tonal und harmonisch spielbare Instrumente. Dazu gehört eine Steel Drum, die sehr gut zu karibischen Rhythmen passt und einen schönen, leicht abgedämpften Klang mitbringt. Drei Artikulationen, Hit, Crescendo-Decrescendo-Tremolo und Tremolo sind per Keyswitch wählbar. Mit drei Velocity-Layern und ohne Round-Robin-Samples in der Dynamik sind die Hits leider etwas sparsam ausgestattet. Das präparierte Klavier gibt es auch als normale, also über die Tasten gespielte Variante. Es klingt drahtig und könnte, wenn es etwas mehr verstimmt wäre, als Western-Saloon-Piano dienen. Auch hier fehlt es etwas an Dynamik, dafür wiegt es auch nur knapp 10 MB (immerhin schon doppelt so viel wie die Steeldrum). Über Keyswitch Cis0 erreicht man eine Variante, bei der die Saiten mit einem Stick angeschlagen wurden und lange ausklingen – dieselbe Spielweise in abgedämpfter Version gibt es einen Keyswitch weiter.

Weitaus aufwändiger geht es bei dem 100 MB beanspruchenden Cimbalon zu, einem aus dem Irak stammenden Instrument, dessen Bauweise an eine Zither erinnert: Vier Round-Robin Samples pro Taste und vier per Keyswitch steuerbare Artikulationen bringen deutlich mehr Leben in den Klang als dies beim Klavier der Fall ist. Und wenn das präparierte Piano nicht ganz die Kriterien eines Saloon-Klaviers erfüllt, bringt das Cimbalon genau diese Patina mit – eines der Highlights der Library.

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Die Cimbalon Phrases stehen wieder ganz im Zeichen cineastischer Effekte. Crescendo und Tremolo-Steigerungen prägen das Bild.

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Spiel mir das Lied von den Cimbalon Phrases

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Bowed Crotales für Momente der Einsamkeit

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Gestrichenes Vibraphon: Meditation, akustische Symbolik von Stille, Abwesenheit von Gedanken

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Bowles Phrases: Die Erweckung der Geister

Kapitel 3 beschäftigt sich mit der World Percussion und ist nach Regionen aufgeteilt: Afrika, Europa, Japan und die Türkei – da freuen sich Japaner und Türken, wenn sie quasi in Augenhöhe mit Kontinenten rangieren, und ein bisschen Rest-Welt fehlt, Lateinamerika z. B. – OK, davon gab es schon ein wenig zu hören bei der Sammlung verschiedener Percussion und wir wollen auch die Timpani nicht vergessen.

ProjectSAM True Strike 2

Die größte Auswahl hat der afrikanische Kontinent beigesteuert – kein Wunder, hier fand der Mensch seinen Ursprung und hier hat er trommeln gelernt. African Drums, Shaker und Bells sind auch als Menüs für den schnellen Zugriff zusammengestellt. Unvergessen wird mir ein traditionelles Trommler-Ensemble bleiben, das ich anlässlich eines Aufenthalts in Gambia erleben durfte: Musik zwischen Trance und Extase. Klangmaterial für ein virtuell-musikalischen Nachempfinden bringt True Strike 2 mit.

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Schöne, druckvolle Percussion aus Afrika (Die Testphase war allerdings zu kurz, um mich in Trance zu spielen)

ProjectSAM True Strike 2

Bei den Drums ist die Ausstattung mit Velocity-Layern ausreichend dynamisch, und auch Round-Robin kommt zum Einsatz. Im Gegensatz dazu verfügen die Shaker nur über ein Sample pro Taste, dafür gibt es über 6 Oktaven verteilt eine große Auswahl verschiedener Rassel- und Raschel-Instumente mit jeweils einigen Variationen.

Für die Djembe gibt es gleich mehrere Patches: Fünf verschiedene Solo-Djembes, ausgestattet mit Round-Robin-Samples und die letzte davon mit Phrasen (leider ohne Tempo-Sync-Funktion), sowie Djembe Hall, aufgenommen in einer Konzerthalle und ein Ensemble-Patch mit einer aus den fünf Einzelspielern gelayerten Kombo. Im folgenden Audiodemo hören sie drei Solo-Djembes, Logdrum und afrikanische Glocken …

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… und hier ein Trio aus Djembe Ensemble, Cajon und Doundoun Hall (Trommel mit Tendenz zum Tonalen) – mit zwei Effekten aus Dystopia:

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So umfangreich Afrika in True Strike 2 vertreten ist, so sparsam ist die europäische Abteilung (diese findet sich in True Strike 1): Hier dreht sich alles um den spanischen Cajon (übersetzt: Kiste, Karton): Hits (mit Round Robin), Effekt-Artikulationen und Phrasen. Das Instrument wird sehr schön und facettenreich herausgearbeitet – auch hier wieder ist kritisch anzumerken, dass die Phrasen nicht zum Tempo synchronisierbar sind. Eine ähnliche Ausstattung kommt dem Udu zuteil.

ProjectSAM True Strike 2

Es bleibt unklar, ob es sich hier um ein europäisiertes Udu handelt – das Originalinstrument stammt aus Nigeria und ist in seiner Konstruktion von einer Tonvase abgeleitet. “Udu” heißt übersetzt “Krug”.

Hier hören Sie das Udu, ab Takt 4 von einem türkischen Bendir unterstützt:

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Analog zur afrikanischen Djembe hat ProjectSAM dem Bendir große Aufmerksamkeit gewidmet. Die mit Ziegenleder bespannte Trommel, die einem überdimensionalen Tamburin ähnlich sieht, jedoch über keinen Schellenkranz verfügt, spielt eine maßgebliche Rolle in den Rhythmen Nordafrikas und des Nahen Ostens. Sie fehlt daher in kaum einer Ehtno-Drum-Library. Im vorliegenden Fall werden vier Exemplare mit Single-Hits (Multi-Velocity-Samples und Round Robin) und Phrasen geboten, hinzu kommt ein Bendir Bass.

ProjectSAM True Strike 2

Zum türkischen Teil der Library gehört auch eine Darabuka sowie eine Bass-Darabuka, sampletechnische Ausstattung wie beim Bendir. Das letzte Patch des Türkei-Ordners präsentiert eine Auswahl der Hits aus den vorangegangenen Patches und verzichtet auf die Phrasen.

Wie schon erwähnt wird in True Strike 2 Asien durch japanische Instrumente repräsentiert. Auf Percussion aus Japan trifft man in den alternativen Sample-Libraries weitaus seltener als auf chinesische, indonesische oder indische Instrumente.

ProjectSAM True Strike 2

Das erste Instrument “Atarigane” kann man als “kleines Becken des Taiko” bezeichnen, eine Art Metallteller, der traditionell mit einem Metallstick gespielt wird und ein wenig an den Klang einer Triangel erinnert. Das Patch bietet vier Größen (= Tonhöhen) mit je zwei lang ausklingenden und zwei abgedämpften Hits. Velocity-Layer werden geboten, und obwohl dies im Manual nicht so vermerkt ist, werden auch Round-Robin-Samples eingesetzt.

Mit der “Chappa” geht es metallisch weiter: Hier handelt es sich um Becken, die beidhändig zusammengeschlagen werden. True Strike 2 bietet diese in verschiedenen Größen. Kleine Chappas klingen sehr fein, einem Glöckchen ähnlich, große scheppernd. Bevor Sie Letztere in der Karnevalssaison zweckentfremden, sollten Sie wissen, dass es sich hier um Tempelinstrumente handelt. Ein paar Effektsounds sind mit an Bord. Velocity-Layer plus vierfach Round-Robin für die Hits.

Okedo, Okedo-Daiko und Uchiwa-Daiko sind Taiko-Trommeln verschiedener Bauweise und Größe. Velocity-Layer und Round-Robin Samples machen die Sache dynamisch, bestens geeignet für spannungsgeladene, wuchtige Taiko-Rhythmen.

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Die letzte Kategorie “Dystopia” baut auf den Aufnahmen zu True Strike 2 auf und beinhaltet Material, welches mit den unterschiedlichsten Effekten bearbeitet wurde. Solche “processed” Abteilungen sind bei einigen Library-Herstellern beliebt: Man spielt mit dem bereits fertigen Material herum und hat schnell den Inhalt des Pakets datenmengenschwer erweitert – nicht immer mit qualitativ hochwertigen Ergebnissen, manchmal spektakulär aber oft wenig zu gebrauchen.

Von Dystopia kann man dies glücklicherweise nicht behaupten. Die hohe Qualität, die den “klassischen” Teil der Library auszeichnet, findet auch im FX-Bereich ihre Fortsetzung. Zudem wird die Effektmaschinerie nicht überstrapaziert: Dem Hersteller ging es offensichtlich nicht darum, die Sounds bis zur Unkenntlichkeit zu bearbeiten, sondern zielgruppengerechte Klangvorlagen zu erstellen. Die Sounds lösen sofort Bilder mit filmischer Dramaturgie vor dem geistigen Auge aus.

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Big Bang und die Ritter der Finsternis

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Mit dem Superbeam zu den galaktischen Fröschen von Alpha Centauri

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ohne Titel

Dystopia findet seine Fortsetzung in Symphobia, dort vor dem Hintergrund von Streichern und Bläsern eines klassischen Orchesters. Symphobia 2 haben wir bereits getestet.

Ausstattung des Interfaces im Überblick:

Hüllkurve, Pitch/Transpose und Edit-All-Button:

ProjectSAM True Strike 2

Anpassung der Anschlagstärke und Equalizer auf der Options-Seite:

ProjectSAM True Strike 2

Delay mit Höhendämpfung aber ohne BPM-Sync:

ProjectSAM True Strike 2

Das gefällt mir nicht

Einige der Phrasen sind recht schön und für sich alleine genommen bereits wirkungsvoll. Noch schöner wäre es, wenn diese im True-Strike-Interface zum Tempo des Host synchroniserbar wären. Weil dies fehlt, haben wir nicht die höchste Auszeichnung “Redaktionstip” vergeben. Wer kein BPM-Sync benötigt, kann unsere Bewertung als uneingeschränkte Empfehlung interpretieren.

Das gefällt mir

Die hohe Audioqualität, die bereits den Vorgänger ausgezeichnet hat, setzt sich hier fort. Es gibt kaum Ausrutscher, kein störendes Rauschen in Abklingphasen. Fast alle Samples sind lupenrein ohne dabei klinisch zu wirken: Der Charakter der einzelnen Instrumente wurde sehr gut eingefangen. Highlights sind das Cimbalon, die gestrichenen Becken, Djembe, Cajon und Bendir. Zudem ist die Library eine Fundgrube für Effektsounds, welche zum einen durch entsprechende Spieltechniken, zum anderen durch den Einsatz von Klangdesign erzeugt wurden.

Die Zielgruppe Filmmusik-Komponisten und die artverwandten Genres werden auf professionellem Niveau mit inspirierenden Sounds bedient, die teilweise für sich alleine schon eine Szene untermalen können. Aber auch für den Einsatz innerhalb der Pop-Musik eignen sich die Sounds, vor allem in der Close-Mikrofonierung, die keinen prägenden Raumanteil mit sich bringt und vielseitig weiter bearbeitet werden kann. Der Preis ist angemessen.

Holger Obst

Systemvoraussetzungen Mac OS X

  • G4 1.4 GHz or Intel® Core™ Duo 1.66 GHz
  • OS 10.4.x
  • 2 Gb Ram
  • 300 MB freier Festplattenspeicher zur Player Installation
  • zusätzlicher Festplattenspeicher entsprechend der Library Grösse
  • DVD Laufwerk

Systemvoraussetzungen Windows

  • Pentium oder Athlon 1.4 GHz
  • Windows XP or Windows Vista
  • 2 Gb Ram
  • 300 MB freier Festplattenspeicher zur Player Installation
  • zusätzlicher Festplattenspeicher entsprechend der Library Grösse
  • DVD Laufwerk

Preis

  • 299 Euro

Vertrieb

Hersteller

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