Cubase Pro 9 – Sentinel, die Blacklist und mögliche Folgen für Cracks

Cubase Pro 9 erschien erwartungsgemäß rund ein Jahr nach dem letzten Update, der Version 8.5. Die wichtigsten neuen Features wollen wir Ihnen auf releasetime vorstellen. Tutorials sollen folgen.

Inhalt:

  • Vorwort und Bestandsaufnahme
  • Sentinel und der Abschied von 32 Bit
  • Die Blacklist
  • Fazit zu Sentinel und der Blacklist
  • Diskussionen im Web
  • Was ist mit Cracks?

 

Vorwort und Bestandsaufnahme

Dieser Artikel ist kein Cubase-Test, auf den wir auf releasetime.de auch verzichten wollen. Wir hoffen, unsere Leser sind nun nicht enttäuscht. Wir wollen hier zunächst auf die Neuerungen hinweisen und in weiteren Artikeln einzelne Features, Instrumente und Effekte der Steinberg-DAW separat beleuchten – mehr in Form von Tutorials und Anwendungsbeispielen denn als Test.

Cubase liefert sich in den amtlichen Profi-Studios ein Kopf-An-Kopf-Rennen mit Pro Tools und gehört damit zu den beiden Top-Sequencern für anspruchsvolle Musikanwendungen. Eine grundlegende Bewertung dieses über Jahrzehnte gewachsenen Produktes muss unserer Ansicht nach nicht jedes Jahr, wenn das nächste Update oder Upgrade erscheint, neu vorgenommen werden. Sie finden auf Releasetime einen Test zu Cubase 7 (HIER geht es zu Teil 1 und HIER zu Teil 2).

Die Möglichkeiten von Cubase sind immens; die internen Instrumente und Effekte sind längst auf hohem Niveau angekommen und können es teils auch mit ausgesuchten Spezialisten aufnehmen. Ein Beispiel dafür ist der neue Panner, auf den wir in einem folgenden Artikel noch näher eingehen.

Jüngst habe ich bei einem Mix nach umfangreicher Arbeit an einer Insert-Kette mit externen Effekten erster Wahl probeweise ein Cubase-Werkspreset für den Kanalzug geladen und war doch einigermaßen erstaunt, dass dieses Preset besser klang als das Ergebnis meiner langwierigen und umständlichen Feinarbeit; ein ebenso erfreuliches wie etwas ernüchterndes Erlebnis.

Auch auf der Suche nach virtuellen Klangerzeugern schließe ich Cubase-Instrumente mit ein. Auch wenn diese grafisch teils nicht so aufwändig gestaltet sind wie mancher Drittanbieter-Klangerzeuger, können sie soundmässig doch oft mithalten oder gar genau den einen passenden Klang liefern, den man gerade benötigt.

Insbesondere als Testautor, der fortwährend mit den neuesten Entwicklungen von Effekten und virtuellen Instrumenten aller Art konfrontiert wird, und immer wieder auf exzellente, einfallsreiche und innovative Software stößt, vergisst man schnell, was die On Board Mittel von Cubase zu bieten haben und unterschätzt diese. Das wollen wir in Zukunft ändern und uns in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen mit Cubase-Effekte, -Instrumenten und Möglichkeiten in Form von Tutorials beschäftigen. Mal schauen, ob wir diesen Vorsatz auch umsetzen, denn es mangelt nicht gerade an anderen Testaufgaben …

Auf unserem Testsystem, einem 6-Core Intel i7 PC mit Windows 8.1 läuft Cubase Pro 9 in der ersten veröffentlichten Version stabil, gefühlt sogar stabiler aus Cubase 8.5, was daran liegen könnte, dass problematische Plug-ins nun in einer Blacklist auftauchen … womit wir beim eigentlichen Thema dieses ersten Artikels zu Cubase Pro 9 wären.

 

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