Test: Zynaptiq PITCHMAP

Systemlast

Die umfangreichen Berechnungen, die PITCHMAP vornimmt, führen zu einem nicht zu unterschätzenden CPU-Leistungshunger. Auf unserem Testsystem (Win 8.1 PC, Intel 6-Core i7, 5930K, mit 3,5-3,8 GHz CPU unter Cubase 8.5, RME Fireface 802, Testprojekt mit 44,1 kHz Samplerate und 24 Bit Auflösung) gelang ein knackfreier Einsatz ab einer Puffergröße von 192 Samples, was eine Gesamtlatenz von rund 10 ms mit sich brachte.

Für Liveanwendungen ist PITCHMAP nur bedingt geeignet, vor allem, wenn man auf dem Rechner weitere leistungshungrige virtuelle Instrumente oder Plug-ins gleichzeitig einsetzt.

Gemessen an der Leistung und Funktion von PITCHMAP ist die CPU-Leistungseinforderung jedoch tolerabel.

Zu bemängeln ist lediglich, dass es für die VST-Schnittstelle noch keine VST3-Version gibt. Dann würde (u.a.) Rechenleistung nur eingefordert, wenn auch Aufgaben anliegen.