Test: Zynaptiq PITCHMAP

Zynaptiq PITCHMAP erlaubt die Tonhöhenbearbeitung tonaler Instrumente innerhalb einer Abmischung und in Echtzeit – kein anderes Plug-in kann das von sich behaupten.

Ob und in welcher Qualität PITCHMAP das schafft, ist Thema dieses Tests.

Recording und Studiotechnik

Vorweg: Für PITCHMAP gibt es auch eine Demoversion, mit der Sie diesen Test begleiten können.

Tatsächlich klingt die Beschreibung der Fähigkeiten von PITCHMAP beinahe nach Voodoo. Schließlich gibt es in einem Mix eine Fülle von tonalen und atonalen Bestandteilen aller möglichen Instrumente, von Drums bis zum Gesang. An der isolierten Bearbeitung von Teilklängen innerhalb eines Mixes haben sich die Hersteller bislang die Zähne ausgebissen. Celemony Meloyne bietet zwar Zugriff auf einzelne Noten polyfonen Audiomaterials, beschränkt jedoch auf einzelne Instrumente.

PITCHMAP soll im Gegensatz dazu tatsächlich in der Lage sein, etwa mehrstimmigen Gesang samt Gitarrenbegleitung in eine neue Harmoniefolge zu überführen und dabei Drums und Percussion unangetastet lassen. Das Ganze auch noch in Echtzeit.

Die Transponierung soll dabei unter anderem durch das simple Einspielen von MIDI-Noten möglich sein: Man schaltet PITCHMAP einfach auf MIDI-In und routet eine MIDI-Spur des Sequencers auf diesen Eingang.

Darüber hinaus soll PITCHMAP in der Lage sein, individuelle Instrumente in einem Mix zu unterdrücken und Klängen einer Audiospur einen syntesizerähnlichen Charakter zu verleihen . Neben der Arbeit an Harmonien ist also auch Klangdesign möglich.

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