Cubase Pro 9 – Sentinel, die Blacklist und mögliche Folgen für Cracks
Diskussionen im Web
Meldungen, dass aktuelle Software renommierter Hersteller wie etwa von Native Instruments nicht unter Cubase Pro 9 läuft (das war als Kommentar auf Heise.de zu lesen), sind völliger Unsinn. Das betrifft allenfalls den veralteten Kore 2 Player.
Zum Kore 2 – Player und der Produktreihe findet man bei Native-Instrumets folgendes Statement: „Um die Entwicklungs-Ressourcen im besten Interesse der Nutzerschaft einzusetzen, wird Native Instruments die KORE-Produktreihe in Zukunft nicht mehr weiter ausbauen. KORE 2 und die KORE-basierten Sound-Libraries sind daher ab sofort nicht mehr zum Kauf verfügbar. Die KORE 2-Software wird bis auf weiteres durch Wartungs-Updates weiter gepflegt. 64-bit-Plugin-Versionen für Windows und Mac OS X sind momentan in Entwicklung. Der technische Support für KORE wird ebenfalls unverändert weitergeführt.“ Den aktuellen Kore2-Player findet man übrigens HIER. https://www.native-instruments.com/en/specials/discontinued-product/
Im KVR-Forum ist zu lesen, dass Plug-ins, die aufgrund eines (algorithmisch) komplizierten Dongle-Schutzes beim Scannen mehr Zeit benötigen, ebenfalls auf der Blacklist landen können, obwohl sie reibungslos laufen. Solche Kandidaten sind mir nicht begegnet. Zynaptiq-Plug-ins beispielsweise, bei denen die Installation vermuten lässt, dass hier ein hoher und komplexer Schutz vor Diebstahl am Werk ist, wurden von Sentinel nicht als problematisch erkannt.
Es gibt allerdings Plug-ins, die die VST-Regeln nicht genau befolgen. Diese sind berechtigterweise Kandidaten für die Blacklist, was im Einzelfall nicht zwingend bedeuten muss, dass sich durch sie ernsthafte Probleme mit der Stabilität ergeben. User, die offenbar über ein großes Arsenal von Plug-ins verfügen, berichten ferner von einigen Fällen mit falschem Alarm. Leider fehlt bei den meisten Meldungen dieser Art eine Benennung der betreffenden Plug-ins.
