Anwendungsbeispiel: Patcha Mama – Teil 2

Der Übergang zum Einsatz des Gesangs ist noch nicht zufriedenstellend. Hier wäre ein schöner Wooosh-Sound nicht schlecht. Anstatt nun selbst eine halbe Stunde an einem solchen Sound zu basteln, probiere ich es mit Rise & Hit von Native Instruments.

Ich entscheide mich für das Preset Discreet Metal und baue noch eine gegenläufige Panorama-Bewegung der beiden Woosh-Layer ein.

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Als nächstes poliere ich den Beat von Cinematique Instruments / Marble auf, der ab Takt 25 einsetzt. Er hört sich im Moment noch so an:

 

Der Beat soll zwar weiterhin konkret und ein wenig schneidend bleiben, doch ganz so trocken wie er ist, fällt er aus dem Mix heraus. Deshalb spendiere ich ihm über einen Effekt-Sendweg einen Hall, wiederum Tverb. Dafür modifiziere ich ein Drum Bus – Preset, indem ich die Höhen abdämpfe und die Diffusion verringere. Die analoge Hi-Hat würde mit einem höhenreichen Hall zu dominant und unnatürlich im Raum nachhallen. Mit geringer Diffusion, also weniger dichten Echos, verbaut der Hall nicht den Raumeindruck der anderen Instrumente.

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Um den Beat etwas druckvoller zu machen, nehme ich den Tube Tech Classic Channel. Auch hier modifiziere ich ein Drum-Preset, fahre die Höhen etwas herunter, mache die Bässe ein wenig rund und stelle eine mittlere Kompression ein.

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Der Beat hört sich nun so an:

 

Zusammen mit den anderen Instrumenten: