Test: ‪Vienna Dimension Brass‬

Vienna Dimension Brass aus der Vienna Symphonic Library enthält vier jeweils vierköpfige Bläser Ensembles, die insbesondere vom neuen Vienna Instruments Pro-Player profitieren, aber – im Funktionsumfang eingeschränkt – auch auf dem Vienna Instruments (Standard-)Player spielbar sind. Unser Test beschäftigt sich nicht nur mit den Bläsern, sondern auch mit den Funktionen der beiden Player – und zwar in deren Anwendnung als Plug-ins (auf dem Testsystem unter Cubase 6), nicht aber in der Standalone-Version.

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Die Beschreibung der beiden Player erläutert deren technische Möglichkeiten und hat teilweise Tutorialcharakter. Da der Test in seiner Gesamtheit nicht gerade kurz geraten ist, habe ich ihn in mehrere Kapitel unterteilt. Wer sich also mit den Playern bereits auskennt, kann anhand der folgenden Inhaltsangabe die betreffenden Abschnitte überspringen. Die abschließende Bewertung bezieht sich auf die Library Vienna Dimension Brass in Kombination mit dem Pro-Player.

  1. Installation und Directory Manager
  2. Überblick
  3. Vienna Dimension Brass mit dem Vienna Instruments – Player
  4. Der Vienna Instruments Pro – Player am Beispiel der Vienna Dimension Brass – Library
  5. Vienna Dimension Brass – Performance und Sound auf dem Vienna Instruments Pro – Player
  6. Fazit / Das gefällt mir nicht / Das gefällt mir

Installation

Bevor die Player Software installiert werden kann, muss die Lizenz auf den Vienna Instruments Key oder alternativ auf den Steinberg Key übertragen werden. Dazu loggt man sich in seinem User Account auf der VSL-Homepage ein (bzw. legt einen Account an), gibt die Seriennummer ein und erhält einen Activation-Code angezeigt, der zusätzlich per email zugeschickt wird. Man startet die Verwaltungssoftware für den Dongle (in meinem Fall das „eLicenser Control Center“ für den Steinberg Key) und gibt im Aktivierungs/Registrierungsdialog per copy & paste den Aktivierungscode ein. Anschließend installiert man die Player-Software und schaut im VSL-User-Account nach, ob es bereits Updates gibt.

Um eine Sound Library zu installieren, startet man den Library-Installer, der sich unter Programme auf der Systemdisk befindet. Nun wird man aufgefordert, die Datei „package info“ auf der DVD anzuwählen. Im anschließenden Dialog sucht man sich einen geeigneten Speicherplatz für die Library aus. Prinzipiell kann jede interne oder externe Festplatte dazu dienen. Eine Festplatte mit schnellem Datentransfer (ab 7200 U/min) ist Pflicht.

Der Directory Manager

Für die weitere Verwaltung der VSL-Libraries empfiehlt sich die Software „Directory Manager“, die zusammen mit dem Player installiert wird und ein komfortables Handling der VSL-Sample-Resourcen erlaubt. Wenn VSL-Pakete auf unterschiedlichen Festplatten verteilt sind, lassen sie sich hier lokalisieren: Per drag & drop zieht man die Ordner in das Library-Verwaltungsfenster. Die Daten werden dabei natürlich nicht bewegt.

Überblick

Vienna Dimension Brass ist die neueste Veröffentlichung der Serie klassischer Musikinstrumente aus dem Hause „Vienna Symphonic Library“ (VSL) aus Wien. Der Firmensitz könnte kaum besser gewählt sein, gilt doch die Hauptstadt unseres südlichen Nachbarn als traditionsreiche Metropole klassischer Musik. Schon mit den ersten Veröffentlichungen, der First Edition, Pro Edition und Horizon Serie im Jahr 2003 setzte das Unternehmen Meilensteine auf dem Weg zur täuschend echten Simulation klassischer Instrumente in der digitalen Welt. Sowohl bei den Aufnahmen als auch bei der Entwicklung der Software ging man eigene Wege. Während die meisten Mitbewerber bei der Aufnahme der klassischen Instrumente bewusst den Raumklang mit aufzeichnen und in der Regel mehrere Mikrofonpositionen zur Verfügung stellen, wurde die VSL-Library auf der eigens dafür entworfenen „Silent Stage“ aufgenommen. Die Silent Stage wurde speziell für die Abnahme klassischer Instrumenten-Ensembles konzipiert und weist einen kurzen, nicht färbenden Raumklang auf. Der Klang der Aufnahmen ist entsprechend sehr trocken. Für das spätere Hinzufügen externer Hallsimulationen stellt dies eine ideale Voraussetzung dar. Bei trockenen Samples ist man wesentlich freier bei der räumlichen Klanggestaltung als bei Samples mit deutlichem Raumanteil. Man kann den Sound der VSL-Libraries ebenso gut in einen Jazz-Keller transportieren wie in eine Konzerthalle.

Die jüngste Software-Entwicklung des VSL-Teams geht Hand in Hand mit unserem Testkandidaten und soll daher ebenfalls ausführlich dargestellt werden: der (optionale, kostenpflichtige) Player „Vienna Instruments Pro“.

Im Lieferumfang der Library enthalten ist der einfachere Player „Vienna Instruments“. Beide Player liegen sowohl in einer Standalone-Anwendung als auch in Form von Plug-ins der Formate VST und AU vor.

Vienna Dimension Brass enthält vier Blechbläser Ensembles, bestehend aus je vier Instrumentalisten: Vier Posaunen, vier Trompeten, vier Hörner und einem Low-Brass-Ensemble aus Tuba, Bassposaune und zwei oktavierten Tenor-Posaunen. Jedes Instrument wurde separat mikrofoniert auf der Silent Stage aufgenommen, der homogene Gesamtklang soll dennoch erhalten bleiben. In Kombination mit dem Pro-Player stehen diverse Funktionen zur Verfügung, die zur Echtheit des Klanges beitragen. Dazu zählen in erster Linie Divisi, Humanizing, polyphones Legato und Time-Stretching.

Divisi bedeutet, dass beim Spiel von Akkorden die einzelnen Noten automatisch auf verschiedene Spieler verteilt werden. Zur Verdeutlichung des Vorteils von Divisi: Ein herkömmlich programmiertes Sample-Patch eines vierköpfigen Ensembles spielt vierfach unisono, wenn man eine Taste drückt. Wechselt man nun zu einem Zweiklang, hört man acht Instrumente, bei einem Vierklang sind es schon sechzehn. Dies führt nicht nur zu einer deutlichen Steigerung der Lautstärke, sondern auch zu einem unnatürlichen Klang, denn im richtigen Leben verteilen sich die vier Noten auf die vier Spieler – und genau dafür sorgt Divisi. Dass die Instrumente separat vorliegen, bringt zudem den Nutzen mit sich, dass sie einzeln in ihrer Lautstärke, im Panorama und in der Klangfarbe bzw. im Klangverlauf beeinflusst werden können. So stellt man die Humanize-Parameter (Zeitfaktoren und Tuningkurve) im Pro-Player für jeden Spieler des Ensembles getrennt ein und bewirkt bei moderatem Einsatz geringfügige Abweichungen, bei starkem Gebrauch Cluster-Effekte. Time-Stretching erlaubt es beispielsweise Crescendi und Diminuendi (=Decrescendi) oder Repetitionen an das Tempo des Songs anzupassen oder geringfügige Änderungen im Zeitverlauf der Samples für kleine, realitätsnahe Abweichungen im Spielverhalten der Instrumente zu programmieren.

Vienna Dimension Brass mit dem Vienna Instruments-Player

Die Library ist, wenn auch nicht im vollen Funktionsumfang, mit dem im Lieferumfang enthaltenen Standard-Player spielbereit. Die vier Ensembles liegen als Einzelinstrumente in „compact“ und „enhanced“ Varianten in Form der vier einzelnen Instrumente vor. Will man im Standard-Player alle vier Instrumente eines Ensembles spielen, öffnet man hierzu vier Instanzen des Player-Plug-ins. (Im Pro-Player ist dies innerhalb einer Instanz möglich.) Innerhalb einer Player-Instanz sind hingegen verschiedene Artikulationen spielbar. Über „Patch Assign“ erhält man einen Überblick über die verschiedenen Artikulationen. Schon der Compact-Mode bietet hier eine reichliche Auswahl: Staccato, Portato, Sustained, Legato, Fortepiano, Sforzando, Crescendo/Diminuendo (2 und 4 Sekunden Länge), Portato-Repetitions, Staccato-Repetitions. Die Enhanced Pro-Artikulationen sind noch umfangreicher und umfassen beispielsweise auch Sustain Blared oder Legato Thrill Performances. Über Patch Assign lädt man die gewünschten Spielweisen in mehrere Zellen. Pro Zelle stehen über A/B-Keyswitchs zwei Slots für Artikulationen zur Verfügung, sinnvoll um etwa zwischen Up- und Down-Runs umzuschalten oder um zwischen zwei Artikulationen im Crossface Mode mittels Controller zu überblenden. Die Kurve für den Übergang zwischen beiden Artikulationen ist genau justierbar:

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Crossfades zwischen der Sustain- und der Sustain Blare – Artikulation hören sich beim 1. Horn folgendermaßen an:

 

Die Zellen können in einer horizontale Reihe oder einer vertikale Spalte angeordnet werden.

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Welche Artikulation bzw. welche Zelle gespielt wird, bestimmt wahlweise ein Key-Switch, ein Controller, die Anschlagsstärke oder die Geschwindigkeit der Notenabfolge, einzustellen über Control Edit.

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Der Wechsel zwischen zwei Artikulationen mittels Erkennung der Spielgeschwindigkeit eignet sich besonders, wenn man langsame mit schnell gespielten Passagen kombinieren möchte. Hier ein Beispiel, bei dem für die Trompete die getragen gespielten Noten mit der Artikulation Performance Legato realisiert wurde, die schnell aufeinanderfolgenden mit der im Attack prägnanteren Artikulation Performance Repetition Legato:

 

So würde es sich ohne einen Artikulationswechsel per Speed-Control anhören:

 

Horizontale und vertikale Anordnungen der Zellen können in einem Patch kombiniert werden, sodass man beispielsweise die vertikal angeordneten Artikulationen per Modulationsrad wechselt, die horizontalen per Key-Switch. Eine naheliegende Anwendung ist die Umschaltung zwischen Legato und Non-Legato Spielweisen per Keyswitch und die Wahl verschiedener Artikulationen per Modulationsrad, indem man die betreffenden Artikulationen in ihrer Legato-Variante in der einen – und in ihrer Non-Legato-Varinate in der benachbarten Zellenreihe anordnet. Es ergibt sich eine Matrix:

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Um diese später weiter verwenden zu können, speichert man sie im Custom-Bereich über das Save-Menü der Matrix Assign-Seite ab. Zur Library gehören einige vorgefertigte Matrix-Files.

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Mehrere Matrizen können kombiniert und Key-Switches zugeordnet werden. Im zentralen Informationsfenster erhält man Auskunft über die Konzeption der betreffenden Matrix:

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Eine relativ einfache aber sehr wirkungsvolle Variation der Spielweise ergibt sich über die Velocity-Crossfade Funktion, die einem beliebigen Controller per MIDI-Learn zugewiesen und über einen zweiten Controller ein und ausgeschaltet werden kann. Die betreffenden Einstellungen findet man auf der Performance-Seite.

 

Neu sind tempounabhängige Repetitions und Performance-Triller-Artikulationen. Die von der Einspielgeschwindigkeit unabhängigen Repetitions werden durch aufwändig programmierte spezielle Repetition-Samples und dazu passenden Release-Samples erreicht, die von einem Algorithmus ausgewählt werden.

 

Es gibt jedoch Crescenso-Repetitions, die bereits eine Lautstärkesteigerung der Repetitions auf Samplebasis enthalten.

Zu den Trillern: Abhängig vom Instrument beinhalten diese Patches eine Spanne von Halbtonschritten, bei denen echte Triller wiedergegeben werden, deren Geschwindigkeit jedoch nicht statisch vorgegeben ist, sondern über die Einspielgeschwindigkeit festgelegt wird. Im Falle der Trompete umfassen die Performance-Thrills einen Halb- und Ganztonschritt oberhalb und unterhalb der jeweils gespielten Note. Im Gegensatz zu herkömmlichen Trillern auf Samplebasis klingen die Performance-Thrills sehr lebendig und echt, verfügen über ein sauberes Attack und vermeiden jeden Machinegun-Effekt.

Auf unserem Testsystem, einem Intel Mac mit 8 Prozessorkernen mit je 2,8 GHz., OSX 10.6.6, Motu 828mKII Firewire-Audio-Interface und Cubase 6 kam es jedoch reproduzierbar zu einem Abbruch der Audioausgabe beim Testen der Performance-Triller von Trompeten und Hörnern. Der Vienna Instruments Player ließ sich nicht mehr reaktivieren und das Plug-in musste aus dem Slot entfernt und neu geladen werden. Zu einem Hänger oder Absturz von Cubase 6 kam es allerdings nicht. Der Fehler trat in der Standalone-Version von Vienna Instruments nicht auf, sodaß ein Kommunikationsproblem zwischen dem Plug-in und Cubase 6 die Ursache zu sein scheint. Der Fehler ist dem Hersteller bekannt und soll mit dem nächsten Update des Vienna Instrument Players behoben werden.

Bevor wir zum Vienna Instruments Pro-Player wechseln, sei noch auf die RAM-Optimierung hingewiesen, die vor allem beim Einsatz von mehreren Instrumenten vor einem frühzeitigen Ausreizen des zur Verfügung stehenden Arbeitsspeichers bewahrt. Ein Beispiel: Im folgenden Audiodemo habe ich für eine Posaune aus dem vierten Ensemble (Low Brass) per Cell-Crossfade (s. o.) zwischen den beiden Artikulationen Staccato und Sustain übergeblendet und per Velocity X-Fade die Dynamikstufe der Samples moduliert.

 

Das Patch beinhaltet 396 Samples und beansprucht 12 MB RAM – nicht viel, aber die erhoffte Reduzierung lässt sich auf größere RAM-Belegungen übertragen. Damit Vienna Instruments erkennt, welche Samples gebraucht werden und welche für die aktuelle Performance überflüssig sind, klickt man auf den Learn-Buton der Performance-Seite und lässt den Songabschnitt durchlaufen. Soweit Velocity X-Fade eingeschaltet ist, werden die dynamischen Samples berücksichtigt. Anschließend klickt man auf „Optimize“: Von ursprünglich mehr als 300 Samples bleiben noch 60 übrig. Der RAM-Bedarf sinkt um etwa 90 % auf 1 MB. Will man später doch an der betreffende Passage weiter arbeiten (oder sie einfach nur transponieren, was ebenfalls andere als die bisher aktiven Samples abrufen würde), klickt man einfach auf „Reset“.

Mit dem Standard Player kommt man also schon recht weit. Noch spannender und lebensechter soll es mit dem Pro-Player werden.

Der Vienna Instruments Pro-Player am Beispiel der Vienna Dimension Brass – Library

Einen schnellen Zugriff auf die Bläser-Library erreicht man über das Laden eines Presets oder einer Matrix aus dem Browser. Diese beinhalten einige Pro-spezifische Patches wie Auto-Divisi und Cluster, welche auf Funktionen zurückgreifen, die im Standard-Player nicht zur Verfügung stehen.

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Im Gegensatz zum Standard-Player kann das komplette Ensemble geladen werden, hier am Beispiel der vier Trompeten mit dem Matrix-Preset „Auto Divisi“.

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Die vollständige Matrix umfasst 12 x 12 Zellen, belegt sind in diesem Fall 44:

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Auf einen Blick erhält man eine Übersicht über die mit Samples belegten Tasten, die roten A/B-Switches (zum Umschalten der Artikulationen innerhalb von doppelt belegten Zellen), die blauen Keyswitches für die horizontale und die grünen für die vertikale Positionierung in der Matrix. Zentral im unteren Bereich findet sich ein Feld mit neun Fadern, die Modlationsquellen darstellen, MIDI-lernfähig sind und den Zielen Master Volume, Expression, Attack, Release, Pitchbend, Filter, Slot X-Fade, Velocity X-Fade, Delay Scaler, Tuning, Humanize, Start Offset und Reverb dry/wet zugewiesen werden können.

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Hier im Wechsel Fortepiano und Sforzando-Artikuationen als Divisi-Dreiklänge (Aufteilung der Noten auf drei Trompeten). Das Attack der Fortepiano-Artikulation habe ich per Controller moduliert.

 

Die wesentlich umfangreicheren Möglichkeiten des Pro-Players ergeben sich, wie sollte es anders sein, aus einer komplexeren Architektur mit einer stattlichen Anzahl von Pro-Funktionen. Diese alle im Einzelnen zu erläutern, würde den Umfang des Tests bei Weitem sprengen, doch auf das Wesentliche soll im Folgenden eingegangen werden: Auf der obersten hierarchischen Ebene rangieren die Presets, die sich aus bis zu 127 Matrizen rekrutieren, die Matrizen wiederum aus bis zu 144 Zellen, die ihrerseits mit je 8 Artikulationen bzw. Patches belegt werden können (zwei 4er Sets von A/B-Artikulationen). Ein Preset bietet fernerhin eine Voreinstellung aller verfügbaren Parameter.

Das erste Preset aus Dimension Brass, „Trumpet-Universal Pro“, wiegt in Anbetracht des maximalen Potenzials der Pro-Engine noch relativ leichte 364 MB und besteht aus sieben Matrizen. Im Keyswitch-Bereich der Tastatur kann man zwischen den Matrizen des Presets (lilafarbene Tasten), den x/y-Zellreihen jeder untergeordneten Matrix (blaue und grüne Tasten) und den A/B-Artikulationen innerhalb der Zellen umschalten. Mit der Anwahl einer Matrix aktualisiert sich die Darstellung der Keyswitches, klickt man auf eine Zelle, erhält man im Patch-Edit-Bereich immer die dort geladenen Patches angezeigt.

Um ein Factory-Preset zu erkunden, wird man sicherlich zuerst einige Spielproben durchlaufen und dabei zwischen den Matrizen und den Zellen umschalten. Die Namen der Matrizen (wie beispielsweise „Auto Divisi“) geben bereits Auskunft darüber, für welche Anwendungszwecke die betreffende Konfiguration geeignet ist. Welche Artikulationen für die betreffende Keyswitch-Kombination zur Verfügung stehen, erfährt man im Patch-Fenster.

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Im Falle der Auto-Divisi-Matrix sind hier erwartungsgemäß alle vier Slots belegt. Im Subfenster „Mixer“ werden diese im Volumen und Panorama einzeln definiert, eine Station weiter geht es um die Verteilung der Samples beim Spiel von Akkorden.

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Noch mehr ins Detail geht es auf der Edit-Seite des Patch-Bereichs. Diese betrifft jeweils nur den angewählten Slot, also eine Stimme. Durch kleine Manipulationen bei der Vorverzögerung (Delay) oder der Attack-Time lassen sich bereits vor dem Einsatz des Humanizing-Moduls Abweichungen vorgeben, die zur Lebhaftigkeit des Instruments beitragen.

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Repetition Threshold definiert beispielsweise, ab welchem Zeitabstand zwischen zwei Noten das Repetitionssample gewechselt wird.

Die Humanize-Abteilung sorgt für zusätzliche Echtheit des Klanges. Im wirklichen Leben spielt kein Instrumentalist absolut perfekt. Kleine Inkorrektheiten summieren sich zu dem, was man einen lebendigen Klang nennt. Perfekt aufgenommene Samples klingen auch deshalb „klinisch sauber“ und kalt, weil sie diesen Umstand nicht berücksichtigen. Ein subtiler Einsatz des Pitch-Benders ist in vielen Fällen daher die erste Hilfe, wenn es darum geht, dem Sound Leben einzuhauchen. Solche Mittel wirken sich jedoch auf alle Instrumente der jeweiligen Spur und alle Noten aus. Die Humanize-Funktion des VI-Pro-Players hingegen nimmt sich jede einzelne Note und damit jeden einzelnen Spieler separat vor.

Von kleinen Timing-Abweichungen im Einsatz oder bei der Intonation bis zur Performance einer stark alkoholisierten Fastnachtskappelle oder Cluster-Effekten ist alles möglich. Es wird deutlich mehr geboten als ein oder zwei einfache Zufallsgeneratoren: Der Tonverlauf lässt sich mit einer Abweichung von +/- 100 Cent (also einem Halbton) minutiös als Kurve mit mehreren Ankerpunkten und innerhalb eines Zeitrasters zeichnen – nicht nur für jedes Patch, sondern auch für jedes Repetitionssample. Eine Zoomfunktion hilft, wenn man speziell die Attackphase im Bereich der ersten 60 ms bearbeiten will. Das Humanizing erfolgt nach dem Prinzip eines Modulations-Step-Sequencers: Mit jeder Note wird ein Step (mit eigener Tuning-Kurve und Zeitverzögerung) weitergeschaltet. Bis zu 12 Steps pro Artikulation sind individuell definierbar.

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Als Arbeitserleichterung dient eine reichliche Auswahl an Humanizing Presets, darunter auch Cluster und LFO-Nachbildungen. Diese Presets eignen sich sehr gut als Ausgangspunkt für eigene Verläufe, auch wenn das Zeitfenster nicht auf Anhieb übereinstimmt, denn Kurvenabschnitte lassen sich sowohl horizontal als auch vertikal verschieben, außerdem invertieren, kopieren und in andern Steps auch anderen Patches oder Repetitionen einfügen.

Nach so viel Arbeit an den dezent individuell intonierenden bis angetrunkenen virtuellen Bläsern ist es gut zu wissen, dass es für die komplette Humanizing-Abteilung eine eigene Preset-Save-Funktion gibt. Damit das Humanizing jederzeit wohl dosiert angewendet wird, finden sich in der Performance-Liste drei per MIDI-Controller steuerbare globale Regler: für die Stärke des Tuning-, des Verzögerungseffekts und beider Komponenten zusammen.

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Alle Parameter der Performance-Leiste können MIDI Controllern zugewiesen und über die Control Map definiert werden.

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Time Stretching

Mit Vienna Instruments Pro können Samples vor dem Laden in ihrer Länge verändert werden. Dazu wählt man im Patch-Browser die gewünschte Artikulation aus und klickt anschließend auf „Stretch“. Die Spanne reicht von 50 bis 150 % der Originallänge. Mit Timestretching berechnete Samples werden per default mit der Endung TS abgelegt. Die Einrichtung eines Timestretch-Ordners bietet sich an. Ordner- und Patchname können individuell vergeben werden. Allerdings öffnet sich keine Ordnerhierarchie, um einen zuvor bereits angelegten Timestretch-Ordner anzuwählen. Bei wiederholtem Timestretching muss man also immer wieder den bereits benannten Ordnernamen neu eintippen. Tippt man einmal daneben, wird ein neuer Ordner angelegt. Innerhalb des Players können zwar selbst erstellte Timestretch-Patches, nicht aber selbst angelegte Ordner wieder gelöscht werden. Dies ist nur über den Finder/Explorer des Rechners möglich.

Auf unsere Nachfrage nahm der Hersteller hierzu wie folgt Stellung:

  • Der Browser in Vienna Instruments PRO 1.2 wird bereits viele Verbesserungen enthalten – hier sind wir also dran und das Update dazu wird in einigen Monaten erscheinen.

Timestretching eignet sich dafür, Variationen einer Artikulation zu erstellen, die man später per Keyswitch abruft. So lassen sich weitere kleine Abweichungen im Spielverhalten programmieren, die der Echtheit des Klangeindrucks zugute kommen. Grundsätzlich kann man auch Läufe an das Songtempo anpassen. Die Dimension Brass-Library beinhaltet Patches mit Läufen in BPM-Tempo. Für die Umrechnung eines 140 BPM-Laufes in 100 BPM gibt es jedoch keine vorgegebene Funktion. Der Einsatz eines Taschenrechners ist unter Umständen gefordert. Bei unserem Beispiel kann man darauf verzichten, denn der Faktor errechnet sich als Prozent des Orginal-Tempowertes vom Zielwert. In unserem Fall liegt der Stretching-Faktor also bei 140 %. Im folgenden Audiodemo hören Sie die Artikulation Trombone fast Repetition 140 BPM zunächst im Original …

 

… gefolgt von der Timestretching-Variante mit 100 BPM:


 

Die Audioqualität des Timestretch-Algorithmus ist ohne Zweifel hoch. Doch spieltechnische Ungenauigkeiten im Timing, die im Originaltempo nicht störend auffallen, wirken sich bei solch extremem Timestretching deutlich aus. Setzt man die Auto-Divisi-Funktion ein und stretcht alle vier Player, so wird es zwar lebendiger, aber unseren Posaunistengeben nach wie vor kein homogenes Bild ab:

 

Hier zum Vergleich das Auto-Divisi der 140 BPM-Repetitionen im Originaltempo:

 

Besser als die Repetition-Samples eignen sich Crescendo-Diminuendo-Patches für das Time-Stretching. Will man sie dem Tempo des Host anpassen, beginnt die Arbeit wieder unter Einsatz des Taschenrechners. Dynamikpatches liegen nicht mit BPM, sondern mit Längenangaben in Sekunden vor. Grundsätzlich eignen sich für das Tmestretching alle Patches, die kein Vibrato beinhalten. Vibrato-Samples sind sehr ungünstige Kandidaten, da vor allem bei extremer Verlangsamung aus dem Vibrato-Effekt ein unnatürliches Eiern wird. Außen vor sollten ebenfalls Sustain-Samples bleiben. Die meisten der Sustain-Samples sind geloopt. Stretcht man diese Samples, gehen die Loop-Markierungen verloren.

Polyphonic Legato ist für Legato-Artikulationen in Vienna Instruments Pro per default eingestellt. (Über Options lässt sich der klassisch monophone Legato-Mode aktivieren.) Damit das Legato im Polyphonic Mode sauber gespielt wird, sollten die Überlappungen von Akkorden, Zweiklängen (und Einzelnoten) kurz gehalten werden, denn die zuerst gespielte Note erklingt solange weiter, bis ein Note-Off-Befehl gesendet wird. Der Algorithmus kann nicht die Absicht des Komponisten erkennen und weiß nicht, ob gehaltene Noten als Bindung gewollt oder auf ein ungenaues Einspiel zurückzuführen sind. Das Portamento zwischen zwei legato gespielten Intervallen oder Akkorden lässt sich durch ein gehaltenes Sustain-Pedal ausschalten. Abweichend von den globalen Legato-Einstellungen ist es im Patch-Edit-Fenster möglich, monophones oder polyhones Legato für einzelne Patches/Voices zu bestimmen. Im selben Fenster sind weitere Feinabstimmungen möglich. Dazu zählen die Start-Offset-Einstellungen, mit denen man die Attackphase eines Patches kürzen kann: Überspringt man die ersten 40 oder 50 ms eines Samples, klingt das Attack weicher.

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Inwieweit die pro Patch individuellen Start-Offset-Werte realisiert werden, reguliert man über den globalen Start-Slider in der Performance-Leiste (auch dieser ist midifizierbar).

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Nicht unterschlagen werden soll der recht ordentlich klingende Reverb mit den Parametern Time, Dämpfung und dry/wet, der als Arbeitsgrundlage zweckdienlich ist, aber keinen Spezialisten der gehobenen Mittel- und Oberklasse ersetzt – und einen wirklich guten Hall sollte man sich, soweit noch nicht vorhanden, gönnen bzw. in die Anschaffungskosten mit einbeziehen, denn die Vienna Dimension Bläser sind dies ohne Zweifel wert.

Unter Options finden sich einige grundlegende Einstellungen.

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Unter „Matrix“ stehen verschiedene Skalen zur Verfügung, die sowohl für die Matrizen getrennt, als auch für das gesamte Preset übergreifend gewählt werden können.

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Zu guter Letzt sei noch auf die Editierfunktionen des virtuellen Keyboards verwiesen. Key-Switches können jederzeit zu anderen Tasten verschoben werden. Arbeitet man mit einem Preset, das mehrere Matrizen und entsprechend viele Key-Switches aufweist, kann selbst eine 88er Tastatur überfordert sein. Über ein zweites Hardware-Controllerkeyboard, dessen Tastatur weit nach unten transponiert wird, lassen sich nun auch Keyswitches außerhalb der Reichweite der Einspieltastatur erreichen. (Und sollte dies immer noch nicht reichen – bei 127 Matrizen ist das Potenzial enorm – so operiert man mit Programm-Change-Befehlen.)

Verteilt man mehrere Instrumente auf einer Tastatur, bietet das virtuelle Keyboard weitere Optionen der Verteilung und der Lautstärkeanpassung an: Der Spielbereich und eine Volumen-Kurve lässt sich für jedes Patch genau einzeichnen – eine übersichtliche und in der Handhabung wunderbar einfache Handhabung mit Vorbildcharakter: Über Ankerpunkte zeichnet man die Volumenwerte (nicht die Anschlagsdynamik, die im vollen Umfang erhalten bleibt) des angewählten Patches direkt über der Tastatur – ideal, um Splits zu setzen oder Instrumente zu layern.

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Vienna Dimension Brass – Performance und Sound auf dem Vienna Instruments Pro-Player

Das Universal-Preset enthält diverse Compact-Matrizen und ist mit 364 MB vergleichsweise genügsam mit dem Arbeitsspeicher haushält. (Siehe auch Kapitel 4 „Der Vienna Instruments Pro-Player am Beispiel der Vienna Dimension Brass – Library“.) Daneben gibt es noch weitere Compact- und Enhanced-Presets.

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Wir wechseln eine Etage tiefer zu den Matrizen. Exemplarisch sehen Sie hier die Übersicht der Trompeten-Matrizen:

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Die Auswahl an Matrizen reicht für den Start, ist aber nicht gerade üppig. Vorprogrammiert sind lediglich Standardbelegungen, spezialisierte Matrizen fehlen. (Denkbar wären weiterentwickelte Auto-Divisi, bei denen mehrere Zellen mit jeweils vier Instrumenten unterschiedliche Humanizing-Parameter abgreifen und per Keyswitch gewechselt werden können, kleine Patch-Zusammenstellungen, die von der Sequence-Map Gebrauch machen oder Zusammenstellungen mehrerer Ensembles, also Trompeten + Low Brass etc.

Wir haben den Hersteller mit dieser Kritik konfrontiert und erhielten folgende, nachvollziehbare Stellungnahme:

  • Hier war wirklich das Ziel, die Überschaubarkeit bei einem neuen Konzept zu bewahren. Durch die komfortablen “Copy &Paste”-Funktionen in VI PRO ist es auch am effektivsten, die Zellen aus einer Factory Matrix einfach in eine neue individuelle Matrix zu kopieren. Die bestehenden Matrizen jedes Instruments bieten aber ohnehin auch individuelle Humanize Einstellungen, wodurch jeder Ton anders klingt.

Je nachdem, wieviel Speicherplatz man den Trompeten zur Verfügung stellen will, entscheidet man sich für die Compact- oder Enhanced-Version aller Trompeten mit 364 oder 598 MB.

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Das Umschalten erfolgt sowohl horizontal als auch vertikal über Keyswitches, die Velocity-Crossfades werden über das Modulationsrad gesteuert. Humanzing-Parameter sind voreingestellt, werden aber erst aktiv, wenn man den entsprechenden Global-Fader bedient.

Die Enhanced-Pro-Matrix beinhaltet auch alle Crescendi/Diminuendi in verschiedenen Längen sowie die temposynchronen Repetitions mit allen BPM-Patches von 140 bis 200. Sie eignet sich also ebenfalls gut für ein Kennenlernender der Library und des Sounds – und der ist erlesen: Die Trompeten weisen einen über jeden Zweifel erhabenen, sauberen, lebendigen, transparenten Klang auf. Sie sind (da, wo es so sein soll) akzentuiert im Attack, kräftig im Sustain. Aufnahmefehler, wie man sie in anderen Sample-Libraries immer wieder einmal findet, gibt es hier nicht (jedenfalls ist mir während des Tests kein einziger Knackser, keine Übersteuerung oder kein unsauber geschnittenes Attack aufgefallen). Die Trompeten sind (wie die anderen Bläser auch, das sei hier vorweggenommen) sehr ausdrucksstark, bereits vor dem Einsatz des Humanizigs, Sie sind sicher nicht nur innerhalb von klassisch-symphonischen Kompositionen oder der Filmmusik, sondern auch im Pop/Jazz ohne Einschränkungen verwendbar.

Dieser Sound macht einfach Spaß. Kompositorische Work-Arounds, die dazu dienen, Schwächen des Materials zu umgehen, sind hier nicht nötig. Im Gegenteil: Die Fülle an Artikulationen, die Vienna Dimension Brass bietet und die enormen, detaillierten Gestaltungsmöglichkeiten durch die Funktionen des Pro-Players fördern den kreativen Prozess, inspirieren. Man kann mit diesem Produkt sein ganz persönliches Ensemble kreieren – und nicht nur eines.

 

Trompeten Perfomance Legato

Für die Ausstrahlungskraft und Echtheit sind unter anderem auch die zahlreichen Repetitionssamples verantwortlich, die den Machinegun-Effekt vermeiden. Bei den Staccato-Trompeten sind es beispielsweise ganze neun Samples für jede einzelne Note, die abwechselnd getriggert werden.

Eine neue Dimension in puncto Echtheit wird durch das Divisi in Verbindung mit den einzeln mikrofonierten Intrumenten erreicht. Es macht schon einen großen Unterschied aus, ob individuelle Bläser eines Ensembles oder Klone desselben Instruments auftreten, die sich bei polyphonem Spiel obendrein multiplizieren. Hier ein Versuch – etwas abseits der Klassik – mit den Hörnern – übrigens die ersten gesampelten klassischen Hörner, die mir begegnen und wirklich kernig nach Blech klingen, auch in den Höhen genügend strahlen und nicht mittig-muffig im Mix verschwinden.

 

Divisi-Hörner: Staccato, Sforzando, Fortepiano im Wechsel

 

Hörner, Crescendo 2 Sekunden, Divisi

 

ebenso, zunächst monophon, dann als Dreiklänge

 

Divisi Posaunen: Die Staccato- und Sustain-Blare-Artikulationen spielen jeweils unisono für alle vier Instrumente im Divisi-Mode. Den Einsatz der Sustain-Blare-Artikulationen habe ich etwas verzögert, um das Attack der Stacato-Samples nicht zu überlagern. Die tiefe Lage wird von einer Bass-Posaune aus der vierten Abteilung von Dimension Brass, Low Brass, unterstützt.

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Um die Posaunen etwas aufzufrischen habe ich im folgenden Demo mit dem EQ aus der Matrix-Edit-Fenster die Höhen angehoben. Die tiefe Lage wird von einer Bass-Posaune aus der vierten Abteilung von Dimension Brass, Low Brass, unterstützt.

 

Top Product Award

Das gefällt mir nicht

Das gefällt mir

Vienna Dimension Brass bietet vier Blechbläser-Ensembles (Trompete, Horn, Posaune und Low-Brass) mit jeweils vier Spielern, wie man sie in dieser Klarheit und Ausdruckskraft in klassischen Sample-Libraries bisher vergeblich gesucht hat. Die vier Instrumentalisten eines jeden Ensembles wurden getrennt mikrofoniert aufgenommen, was in Kombination mit dem neuen Vienna Instruments Pro-Player eine nie dagewesene Feinabstimmung jedes einzelnen Instruments ermöglicht.

Die bis ins Letzte ausgetüftelten Humanizing-Funktionen, das Steuern von Attack und Zeitverzögerung für einzelne Samples und das Auto-Divisi, welches die Noten bei Intervallen und Akkorden auf die einzelnen Spieler verteilt, sorgen für ein in der virtuellen Welt der Musikproduktion bislang unerreicht echtes und realitätsnahes Klangerlebnis. Hinzu kommen Polyphones Legato, Time-Stretching und Controller- oder Keyswitch-gesteuertes zweidimensionales Matrix-Crossfading zwischen verschiedenen Spielweisen oder Humanizing-Varianten einer Spielweise.

Der Vienna Instruments Pro-Player ist die mit Abstand fortschrittlichste Engine, die im Bereich klassischer Instrumente derzeit erhältlich ist – der Sound und die Audioqualität von Dimension Brass liegt auf Referenzklasseniveau.

Holger Obst

Systemvoraussetzungen Mac OS X

  • Mac OS X 10.5 oder höher
  • Intel Core 2 Duo/Xeon
  • 2 GB RAM (4 GB oder mehr empfohlen)
  • Schnelles, separates Festplattenlaufwerk mit 20 GB freiem Speicherplatz
  • ViennaKey (USB Kopierschutz-Stecker der Vienna Symphonic Library oder ein anderer USB-Key der Marke eLicenser/Steinberg)
  • DVD-Laufwerk zur Installation

Systemvoraussetzungen Windows

  • Windows 7/Vista/XP, 64-Bit: Windows 7/Vista
  • Intel Core 2 Duo
  • 2 GB RAM (4 GB oder mehr empfohlen)
  • Schnelles, separates Festplattenlaufwerk mit 20 GB freiem Speicherplatz
  • ViennaKey (USB Kopierschutz-Stecker der Vienna Symphonic Library oder ein anderer USB-Key der Marke eLicenser/Steinberg)
  • DVD-Laufwerk zur Installation

Preise

  • Vienna Instruments Pro: 125 Euro
  • Vienna Dimension Brass incl. Vienna Instruments (Standard-Player) und Directory Manager: 595 Euro (Einführungspreis 495 Euro).

Vertrieb

Hersteller

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