Test: Native Instruments Symphony Series Woodwind – Teil 2
Wie bei den Sektionen gibt es auch bei den Solisten einzelne Instrumente mit einer Auswahl an Artikulationen, hier am Beispiel der Oboe:

Diese einzelnen Instrumente verfügen über eine größere Auswahl an Spielweisen, darunter Legato und seltene Varianten.
Auch die Solisten verfügen über ein Kontakt-Instrument, in dem sie alle gemeinsam auftreten, nämlich das „Woodwind Quintet“:

Die Lautstärke und Panoramaposition der einzelnen Solisten lässt sich regulieren. Auch können Solisten vollständig ausgeschaltet werden. Die Tastaturbelegung mit teils überlappenden Zonen ist hingegen unveränderlich vorgegeben.
Wie beim Ensemble ist die Auswahl an Artikulationen auf die gebräuchlichsten beschränkt.

Hier steuere ich die Dynamik über das Modulationsrad. Der Regler bewegt sich zwischen dem Linksanschlag und der 10-Uhr-Position. Nur die Nah-Mikrofone sind aktiv.
Die Dynamikspanne reicht von piano an aufwärts. Ein sehr zartes Pianissimo liegt außerhalb des Wirkungsradius der Holzbläser.
Ähnlich wie beim Ensemble beinhaltet auch bei den Solisten die Nah-Mikrofonierung noch deutliche Raumanteile. Dennoch sind die Aufnahmen detailreich und wirken damit intim. Vor allem bei Mezzoforte bis Forte hört man bisweilen Anblas- und Klappengeräusche (Letztere beim Saxofon). Durch die Round-Robin-Technologie, die bei zahlreichen Artikulationen zum Einsatz kommt, werden die Nebengeräusche quasi zufällig eingestreut.
Hier bewege ich mich im hohen Dynamikbereich. Achten Sie auf die natürlich klingenden Releases:
