Test: Native Instruments Symphony Series Woodwind – Teil 2
Das Solo-Saxofon könnte auch außerhalb klassischer oder cineastisch-symphonischer Projekte Karriere machen:
Sein Klang ist ausgesprochen klar, nah und intim und kann auch bei Pop und Jazz Akzente setzen.
Das Saxophon bietet innerhalb des Sustain-Instruments auch Halb- und Ganztonschritt-Triller, temposynchron oder mit variabler Geschwindigkeit. Letztere ist bestens geeignet, um im filmmusikalischen Kontext Aufmerksamkeit zu erregen. Kombiniert man die Triller-Geschwindigkeit mit der Dynamik, indem man beide Parameter dem selben Modulator (z.B. dem Modulationsrad) zuweist und schaltet zudem noch ein temposynchrones 1/16tel -Arpeggio ein, so entstehen aberwitzige Klangmuster:
Ein leibhaftiger Saxofonist dürfte Schwierigkeiten haben, das nachzuspielen.
Während man beim Staccato-Saxofon unter anderem auf Double-Tongue-Spielweisen trift …

… bieten die Staccato-Flöten Overtone-Artikulationen:

Beide eignen sich für einen gemeinsamen Auftritt, etwa mit einem Arpeggio:
