Test: sonible smart:EQ+, proximity:EQ+ und entropy:EQ

Bei unseren drei Testkandidaten handelt es sich um drei Equalizer mit Sonderfunktionen: einen intelligenten Klangoptimierer, ein Plug-in zur Abschwächung oder Betonung von Raumanteilen und einen „Transientenformer“, der es ermöglicht, die Gewichtung zwischen tonalen und atonalen (mathematisch betrachtet: zwischen chaotischen und geordneten, in Mustern vorliegenden) Teilen des Audiosignals zu gestalten.

Wem frei:raum zu teuer, zu umfangreich und rechenaufwändig war, findet in den drei Auskopplungen eine Alternative.

Sonibles Flaggschiff, frei:raum, haben wir bereits umfangreich HIER getestet.

 

Inhalt

 

Recording und Studiotechnik

 

Überblick

Während smart:EQ+ tatsächlich ein Equalizer ist, wenn auch mit Besonderheiten, geht es bei den EQ-Kurven von proximity:EQ+ und entropy:EQ+ auch darum festzulegen, in welchem Teil des Frequenzspektrums die gewünschte Wirkung wie stark greifen soll. Von einer neutralen Nulllinie aus kann man dabei die Wirkung des Effekte in zwei Richtungen verstärken, etwa zugleich die Raumanteile im tiefen Frequenzspektrum betonen, während man sie im hohen Frequenzbereich reduziert (proximity:EQ+).

Das Plus-Zeichen hinter den Plug-ins signalisiert, dass es in allen drei Fällen auch eine Funktionserweiterung gegenüber der Urversion von frei:raum gibt:

  • Ein Präzisionsmodus selektiert die Dynamikspanne zwischen 6 dB und 24 dB.
  • Undo/Redo wurde hinzugefügt.
  • Das Abspeichern von eigenen Presets wurde implementiert.
  • Das Interface ist skalierbar.
  • Es ist ein weiterer Glockenfilter hinzugekommen, der auch im smart:EQ-Lernmodus aktiviert werden kann.
  • Bei entropy:EQ+ und proximity:EQ+ können die vier Glockenfilter wahlweise den Frequenzgang beeinflussen oder die Entropy/Proximity-Kurve formen.
  • Für den smart:EQ+ gibt es nun einen zweiten Modus für die Optimierung von Sprachaufnahmen.
  • Erweiterte Tooltipps werden eingeblendet, wenn man eine Weile mit dem Mauszeiger auf einem Parameter oder Bedienelement verweilt. (In Ansätzen gab es diese auch schon bei frei:raum).

Die drei Plug-ins können als Demo-Versionen getestet werden.

 

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