Test: sonible smart:EQ+, proximity:EQ+ und entropy:EQ
Installation
Nach dem Erwerb erhält man eine E-Mail mit Download-Link und Seriennummer. Bei der Installation wird abgefragt, welche Formate und ob die 32-Bit oder die 64-Bit-Version installiert werden soll.

Für VST-User empfiehlt sich eigentlich immer die Verwendung des VST3-Formats, da dieses unter anderem den Vorzug mit sich bringen sollte, dass keine Rechenleistung abgerufen wird, wenn das Plug-in pausiert.
Bei den sonible-Plug-ins geht diese Rechnung allerdings nicht auf: Die CPU wurde auf unserem Testsystem (Win 8.1, Cubase Pro 9) sogar beansprucht, wenn man die Plug-ins auf bypass schaltet, und zwar unabhängig davon, ob man dazu den Plug-in-internen Bypass-Schalter verwendete oder jenen in der Kopfzeile, der von Cubase bereitgestellt wird. Erst ein komplettes Ausschalten des Plug-ins stoppte die Beanspruchung der CPU.
Diesen Fehler haben wir schon beim Test von frei:raum moniert.
Beim ersten Start im Host-Sequencer gelangt man zur Registrierung:

Dort gibt man einfach per Copy & Paste die Seriennummer ein. Die Freischaltung erfolgt augenblicklich, ohne Anlegen eines Accounts bei sonible. Dabei wird einen systembezogene Lizenz generiert. Zwei Lizenzen sind im Kaufpreis enthalten, sodass der Besitzer die Software auf zwei Rechnern gleichzeitig betreiben kann.
Da es keinen persönlichen Account gibt, in dem das Plug-in mit Seriennummer registriert ist und im Falle eines Festplattencrashs oder Umzugs auf ein neues System abgerufen werden kann, sollte man die Seriennummer in einer Textdatei abspeichern und auch beim Backup berücksichtigen. Braucht man eine neue Lizenz, so wendet man sich an den sonible Support.
Unterstützt werden aktuell Windows 7 und Mac OSX 10.7 aufwärts. Es liegen die Formate AU und VST 2 für den Mac, VST 2 und 3 sowie AAX für den PC vor, alle in 32 und 64 Bit.
In Kürze soll zudem auch der iLok als Lizenzträger dienen können. Im Betastadium funktioniert das laut Hersteller bereits.
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