Test: Sugar Bytes Factory

Hier kommen die Oszillator-Modelle Wavetable Sync und Waveguide zum Einsatz.

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Bei Wavetable Sync wird die aus der Wavetable-Synthese hervorgehende Wellenform zu einem weiteren Signal mit höherer Frequenz (Regler Sync Freq. → mehr Obertöne bei Rechtsdrehung) synchronisiert und transformiert. Mit dem Wave-Parameter surft man durch die Wellenform und legt damit den Basisklang fest, noch bevor der Sync-Prozess stattfindet.

Das Waveguide-Modell kennen wir ja bereits. Für beide Oszillatoren steht wieder die ebenfalls bekannte Auswahl an Wellenformen zur Verfügung.

Filmmusik und Spielevertoner finden unter dem Attribut „Cinematic“ eine reichhaltige Auswahl an Klangkulissen, die vielfach auch Morphing benutzen. Diese Sounds in Szene zu setzen, ist ein Kinderspiel: Man hält ein paar Tasten, baut Mehrklänge auf und ab und steuert das Morphing über einen externen Controller, etwa ein Expression-Pedal.

Das Preset Manitowok mit den Oszillatoren FM Formant und Wavetable Drone:

 

Den MIDI-Lerndialog startet man per Rechtsklick auf den betreffenden Regler oder Fader. Sogar die farbigen Punkte in der Matrix (zu der wir noch kommen) kann man über einen externen Controller steuern. Damit ist es möglich, die Einflussstärke eines Moduators auf einen Zielparameter manuell zu bestimmen.

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Ein Beispiel: Per Modulationsrad steuert man die Wirkung eines Step-Sequencers auf ein Oszillatorlevel und blendet so zwischen einem Flächenklang und einem rhythmischen Sound über. Es können auch mehrere Parameter einem externen Controller zugewiesen werden. Allerdings ist der Wirkungsradius auf diesem Weg nicht definierbar.