Test: Waves Infected Mushroom Pusher

Ein weiterer Groove-Agent-Beat mit der treffenden Bezeichung „Kitchen“:

 

Hier die Bearbeitung mit Pusher:

 

Obwohl das Signal aufgrund seines Raumanteils etwas schwierig ist, poliert der Pusher den Sound gehörig auf (im Sinne von Loudness). Im tiefen Bereich (Bassdrum) tritt ein sättigungsartiger Effekt auf, eine leichte, färbende Anzerrung im Attack. Das kommt daher, dass an diesen Stellen der Mix über seine maximale Energie verfügt und damit den Sättigungseffekt des Clippers hörbar macht.

Wieder frage ich mich, ob das nicht auch genauso gut mit anderen Mitteln geht. Hier die Version mit Modulen von Slate Digital: Earth EQ, Air EQ, FG Bomber …

IMPusher_Bild3

und FG-X, ein leistungsfähiges Mastering Tool, das sich aber auch in Gruppen wohlfühlt.

IMPusher_Bild4

 

Über Werkspresets kommt man mit den Slate-Plug-ins auch sehr rasch ans Ziel. Die Hits werden besser herausgearrbeitet, der Klang wirkt insgesamt feiner und transparenter. Im direkten Vergleich klingt die Pusher-Lösung ein wenig grob. Der Unterschied ist allerdings nun auch wieder nicht so gewaltig, und der etwas gröbere, plakativere Sound des IMPushers kann je nach Genre und Geschmack durchaus erwünscht sein.