Test: Waves Infected Mushroom Pusher

Unkundige des Electro-Dance-Genres werden bei diesem Titel einen psychedelischen Effekt erwarten, ein Tool für allerlei Abgedrehtes. Was kann das Plug-in wirklich?

Auch wenn es kein Psycho-Effekt ist: Eine geheime, mysteriöse und sowieso innovative Mixtur verspricht Waves dennoch.

Recording und Studiotechnik

Aber fangen wir von vorne an: Der Name des Plug-ins stammt vom Electronic Music Duo „Infected Mushroom“, welches offenbar an der Entwicklung des Tools beteiligt war. Hinter dem Plug-in verbirgt sich ein Multiband Enhancer, kombiniert mit einem Limiter/Clipper und mehr. Frequenzen sollen verstärkt, der Klang insgesamt herausgearbeitet, geformt und zugleich druckvoller gestaltet werden. Bei Infected Mushroom Pusher handelt es sich um nicht weniger als ein Mastering-Werkzeug, darüber hinaus um einen genreunabhängigen Allrounder – soweit der Hersteller.

Die persönliche 20-jährige Mixing-Erfahrung der Mushroom-Musiker Erez und Duvdev sei in das Plug-in eingeflossen, heißt es. Die Beiden wollten in einem Tool zusammenfassen, was sonst eine ganze Kette von Plug-ins oder Hardware leistet. Bei solchen Versprechungen komme ich als Testautor nicht darum herum, wenigstens anhand einiger Beispiele auszuprobieren, ob der IMPusher tatsächlich andere Werkzeuge überflüssig macht.

Die Wunderwaffe für alle Gelegenheiten kostet regulär lediglich 49.- US Dollar. Das ist beim renommierten Anbieter aus dem Nahen Osten recht günstig. Aktuell gibt es (noch) einen reduzierten Einstiegspreis. Auch ist anzunehmen, dass die pausenlos abwechselnden Rabattaktionen eines Tages den IMPusher erreichen werden.

 

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