Test: D16 Group Antresol

Als die ersten bezahlbaren Hardware-Flanger auf den Markt kamen, staunten manche Bandmitglieder nicht schlecht darüber, was der Gitarrist plötzlich alles mit seinem Instrument veranstalten konnte.

Rückblick und Gegenwart

Da ließ sich der Keyboarder nicht lange bitten, sondern besorgte sich auch solch eine Wunderkiste, und selbst manche Bassisten konnten die Finger nicht davon lassen. Ja, sogar als Inserts im Drum-Bus kamen Flanger in Mode.

Wer heutzutage den Proberaum mit dem Ausruf betritt „hey, ich hab´mir `nen Flanger zugelegt“ wird als Maximalreaktion eher ein müdes Grinsen auslösen und vielleicht die Frage: „Ja, und was soll daran so toll sein?“

Flanger sind zum Standard geworden, und wer nach abgefahrenen Effekten sucht, wird sicher nicht zuerst auf die Idee kommen, solch ein Gerät auszugraben. Die Flanger-Geschichte wäre an dieser Stelle also eigentlich zu Ende, wenn es nicht einige extravagante und höllisch gut klingende Exemplare dieser Gattung geben würde, die man sich dann doch auch Anno 2017 noch anhören sollte. Macht man das nicht, hat man definitiv etwas verpasst – und zwar nicht nur als Gitarrist.

Flanger mit dem Extra-Klasse-Klang sind heute (auch) virtuell und machen in Form des Softube Fix Flangers oder des Eventide Instant Flangers (aus dem Anthology X – Bundle und speziell für den nostalgischen Eventide-Klang) von sich reden. Etwas weniger bekannt ist der u-he Uhbik Flanger, den wir bereits getestet haben – ein Effekt, der es verdient, den Geheimtipp-Status abzulegen.

Solche Modelle haben die alten Bodentreter und die ersten Elektrokisten um Längen hinter sich gelassen – ohne dabei zu vergessen, deren legendären Sound mit einzufangen.

Inhalt:

Rückblick und Gegenwart
Zusammenfassung
Antresol – M/S-Processing und mehr / Die Signalbearbeitung
Antresol in der Praxis – Anwendungsbeispiele und Audiodemos
Fazit

 

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