Test: FXpansion Geist 2
Die Architektur – ein Überblick
Ganz oben befindet sich das klassische Load/Save-Menü mit Zugang zur Ordnerhierarchie des Rechners. Mit dem darunter befindlichen Browser (dazu später) gelingt die Auswahl an Loops, Hits, Pattern etc. komfortabler.
![]()
Unter Tools finden sich unter anderem eine Reihe von Preferenzen, darunter eine Vergrößerung bis auf Fernsehbildschirmmaße. Auf dem Computermonitor skaliert man die Oberfläche durch Ziehen des Anfassers in der rechten unteren Ecke.
Die acht Kreise stellen die Engines dar. Hier wählt man die aktuelle Engine zur Ansicht und Bearbeitung aus und schaltet ein/aus, auf Mute oder Solo.
Die Taster ganz rechts oben bieten unter anderem
- Metronom ein/aus,
- Auto-Quantisierung für eingespielte MIDI-Noten,
- MIDI-Learn ein/aus – für die Zuweisung externer Controller zu Parametern: Es kann wirklich fast alles über MIDI-Steuerhilfen extern bedient werden, sämtliche Sample-Parameter, Effektparameter auf allen Ebenen, Fader und Regler, Transportfunktionen, Engine-Betriebsmodi. Geist ist für eine umfangreiche Live-Performance bestens ausgerüstet.
- Song-Modus ein/aus
- Undo/Redo – ebenfalls ganz wichtig bei einer so umfangreich ausgestatteten Software wie Geist. Daneben gibt es auch eine lückenlose History.
Im Browser links oben findet man wiederum die Ordnerhierarchie des Rechners, daneben die Geist-Libraries mit Vorhör- und Load-Funktion. Für die Vorhörfunktion kann man sogar einen beliebigen Ausgang wählen. Geist verfügt neben dem Main-Out über 31 Sub-Outputs in Stereo.

Geladen werden können
- Hits bzw. einzelne Sounds auf die Pads oder in die Layer-Slots der Pads, um dann anschlagsdynamisch, alternierend oder zufällig abgespielt zu werden, sobald das Pad getriggert wird.
- Loops. Diese können beim Laden auf Wunsch auch automatisch in Slices (also Abschnitte bzw. Fragmente) zerlegt werden.
- Kits, also eine Zusammenstellung von Pads, ggfls. mit Layern.
- Presets verschiedener Komplexität: Pattern mit Hits, komplette Engine-Konfigurationen oder gar vollständige Songs.
- Auch Material aus Guru-Bibliotheken (Guru ist der Vorläufer von Geist 1) kann geladen werden.
Und natürlich kann das alles auch abgespeichert werden, allerdings nicht über den zuletzt abgebildeten kleinen Browser, sondern über das File-Menü ganz oben.
Zum Laden von Hits klickt man einfach auf ein Pad und sucht sich anschließend einen passenden Sound aus dem Browser, Abteilung Hits, aus – nach Vorhören. Im Angebot finden sich häufig auch eine Reihe ähnlicher Hits, die sich ideal für anschlagsdynamische Layer eignen.
