Test: FXpansion Geist 2
Wir steigen noch einmal bei den Kits ein:
Kits beinhalten teilweise bereits Effekte. Auf der Tight Snare liegt ein Hall, erreichbar über die Effektansicht im Pad-Editor:

Bevor wir uns den Sample-Editor und die Effekte noch genauer ansehen, zur Auflockerung ein paar Beats aus dem Geist 2 – Repertoire:
Analogue Mayhem, Electro Bisquit (Full Preset). Hier sind alle Engines dabei, und es wird deutlich, dass Geist weit mehr kann als „nur“ Drums & Percussion:
Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass Analogue Mayhem ein Zusatzpaket ist, kein Bestandteil der Factory.
Will man alles komplett neu laden, führt man einen Rechtsklick auf einen Engine-Schalter (ganz oben) aus und wählt „reset all engines“.

Das machen wir und laden „One Only“ aus der Factory Library:
Hier sind die Engines zur besseren Orientierung benannt:

Die Namensvergebung erfolgt ganz einfach im oben gezeigten Engine-Aufklappmenü über „rename engine“.
Im Ordner „Groove Criminals“ finden sich Kits, bei denen mehrere Layer pro Pad eingesetzt werden:

Für jeden einzelnen Layer lassen sich zwei ADHSR-Hüllkurven über die Wellenform des Samples legen …

… verschiedene Abspieloptionen wählen, ein kräftig zupackendes Multimode-Filter einsetzen …

… das über vier Basis-Charakteristika verfügt …

… ganz zu schweigen von der Looping-Option und dem bereits mehrfach erwähnten Time-Stretching. Geist ist eben auch ein ausgewachsener Sampler.
