Test: Native Instruments Symphony Series Woodwind – Teil 1
Bislang haben wir uns ausschließlich im Performance-Menü des Ensembles bewegt. Daneben gibt es noch das Ensemble- und das Mixer-Menü. Im Ensemble-Menü justiert man die Lautstärke der einzelnen Sektionen:

Auch die Panorama-Position lässt sich bestimmen. Nun wird auch klar, warum das Ensemble so homogen klingt und kaum deutlich hervortretende Splits erkennbar sind: Die einzelnen Sektionen überlagern sich über weite Bereiche. Diese Vorgaben lassen sich nicht ändern. Man kann allerdings einzelne Sektionen nicht nur herunterregeln, sondern auch komplett ausschalten. Die Saxofone sind im Ensemble nicht vertreten.
Im Mixer Menü trifft man auf die eingangs erwähnten vier Mikrofon-Mixe: Stereo, Close, Mid und Far. Auch hier können Lautstärkeverhältnisse und die Panoramaposition eingestellt werden. Alles, was Sie bislang hörten, waren Ergebnisse der Stereo-Mikrofonierung, die eine Mix der Mikrofonpositionen darstellt.

Auch ist es möglich, die Mikrofone Einzelausgängen zuzuweisen, etwa für eine Surround-Abmischung. Mit allen vier Mikrofonpositionen und acht Artikulationen kommt man auf knapp 4 GB Arbeitsspeicher. Sowohl Mikrofonsamples als auch Arikulationssamples werden dynamisch verwaltet, also in den Arbeitsspeicher nachgeladen, wenn man sie aktiviert, und wieder daraus entfernt, wenn man sie abschaltet. Für ein reibungsloses und schnelles Arbeiten empfiehlt es sich, die Library auf einer SSD-Festplatte zu installieren.
