Test: Zynaptiq PITCHMAP

Die praktischen Anfasser

Die Art und Weise, wie PITCHMAP reagiert und inwieweit Klangdesign eine Rolle spielen soll, definiert man über die fünf Kugelknopf-Regler.

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Threshold hat die zwei Modi Threshold und Global Threshold, und stellt ein, wie weit die Tonhöhe eines Sounds vom nächstgelegenen Halbton weg liegen darf, bevor korrigiert wird .

Im Rechtsanschlag wird im Threshold-Mode zwar transponiert, nicht aber quantisiert, im Global Threshold Mode werden Sounds komplett gebypassed. Höhere Werte empfehlen sich also für „minimalinvasive“ Eingriffe.

Feel regelt die Intensität der Tonhöhenkorrektur, wobei der Minimalwert vollem „Cher-Style“- Retuning entspricht, während der Maximalwert die Originalabweichungen von der Tonhöhe voll erhält.

Purify fügt im Bereich weist links von der 12-Uhr-Position mehr Signalanteile dem durchgeschleiften Rauschen und den Transienten hinzu und generiert rechts davon Resonanzen.

Glide definiert die Zeit, die PITCHMAP veranschlagt, um vom Originalton zur Zieltonhöhe zu gleiten. Das gilt für jede einzelne Note; es wird also sozusagen ein polyfones Portamenteo erzeugt. Für eine natürliche Wiedergabe insbesondere von Gesang sollte Glide nahe des Linksanschlags stehen. Für abgedrehte Effekte bewegt man sich in Richtung Rechtsanschlag.

Electrify bestimmt, wie viele Teilklänge verfolgt werden und dient im Bereich der 10-Uhr- bis 2-Uhr -Position der Feinjustierung. Weiter rechts ergeben sich elektronisch klingende Verfärbungen, die für Kreativeffekte genutzt werden können.