Test: Sugar Bytes Factory
Klassisch analog klingt der Saw-Sync Oszillator, der ähnlich funktioniert wie der Puls-Sync-Oszillator:

Puls- und Saw-Sync zusammen machen extrem fette Sounds möglich:
Im Transformer-Modus generiert der Oszillator kleine Audioschnipsel aus einem geladenen Sample. Nebn einer üppigen Auswahl mitgelieferten Materials können auch eigene Samples geladen werden. Diese werden dann in ein Wavetable umgerechnet. Anschließend surft man mit dem Position-Regler durch das Wavetable und verändert dessen Klangfarbe mittels Formant.
Im nächsten Audiodemo habe ich die Wellenform „Bass Slap“ aus der Werkslibrary im Transformer-Modus verwendet. Nur Oszillator 1 ist in Betrieb. Die Position habe ich mit einem Sequencer moduliert, synchron dazu die Resonanz des Filters. Drive mit Sinuswelle als Filtervorstufe verleiht dem Ganzen etwas mehr Dampf. Den Formant-Regler habe ich im Verlauf von der Ein-Uhr-Position langsam bis zum Linksanschlag zurückbewegt.
Die Auswahl an Wellenformen bzw. Samples sieht beim Transformer etwas anders aus als bei den restlichen Oszillator-Modellen:

Mit dem Transformer lassen sich wahrhaft gespenstische Klangkulissen erzeugen: Hier verwende ich die Samples einer hydraulischen Tür (aus Studio Box Mark II) und eines Orchesters (aus der Werkslibrary). LFOs und Sequenzer modulieren die Position und Formanten sowie Filter und Resonanz (8 Pole Filter). Auch den Noise-Oszillator habe ich noch mit hinzugemischt.
