Test: Rob Papen Punch und Punch BD

Erste Klangeindrücke

Abgesehen von den üppig ausgestatteten Menüs hat Rob Papen seinem Drum-Synthesizer auch eine ganze Reihe von Presets spendiert. Ohne eine bestimmte Drum-Machine explizit zu emulieren kommen für das Pop-, Dance- und Club-Genre alle auf ihre Kosten: Die Klangpalette subtraktiver Synthese und samplebasierte Drummachines wird quasi lückenlos abgebildet und durch die einzigartigen Funktionen, speziell durch die Vielzahl von Oszillator-Modellen erweitert.

Der Browser sieht folgendermaßen aus:

Bei diesem Browser geht es um komplette Konfigurationen von Punch. Es gibt jedoch auch noch einen zweiten Browser für die einzelnen Instrumente bzw. Pads, der nicht minder reichlich befüllt ist:

Wie (fast) immer sind Werksklänge ein guter Startpunkt für den Einstieg: Man gewinnt ein Bild von dem, was das Instrument kann, zu welchem Genre es passt, und hat zugleich Vorlagen für eigene Klangerkundungen. Höre wir also mal rein: Hier habe ich drei Grooves übereinandergelegt.

 

Der Klang ist sauber, markant und frisch. Die Audioqualität spielt sich auf zeitgemäß hohem Niveau ab. Die bis zu acht Grooves pro Preset sind in der Regal dafür gemacht, gelayert zu werden. Vollständig instrumentierte Grooves in einem Sequencer-Modul sind eher die Ausnahme. Pro Groove und Sequencer stehen vier Spuren für vier Pads bzw. Instrumente zur Verfügung. Darauf kommen wir später noch zurück.

Schauen wir doch gleich einmal, was man mit der Bassdrum anstellen kann.

Angenehm ist, dass man einfach ein Pad auswählt, in diesem Fall also die Bassdrum, und diese dann bei laufendem Playback in aller Ruhe bearbeiten kann. Punch springt also nicht von einem Instrument zum anderen, je nachdem welches gerade getriggert wird, und man muss sich nicht erst auf die Suche nach einer Arretierfunktion begeben.

 

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